Entwarnung nach Fund von Weltkriegsbombe in Köln-Lindenthal

Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr in Köln-Lindenthal

Entwarnung nach Fund von Weltkriegsbombe in Köln-Lindenthal

  • 7.600 Menschen konnten nach stundenlanger Evakuierung zurück
  • Bombe abtransportiert
  • Zünder war für Entschärfung zu stark beschädigt

Entwarnung in Köln-Lindenthal: Nachdem das Gebiet rund um die Scheffelstraße teils mehr als zwölf Stunden abgesperrt war, konnten rund 7.600 Anwohner nach Mitternacht in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren. Die Weltkriegsbombe war da abtransportiert - nachdem es Experten am späten Abend nicht gelungen war, sie am Fundort zu entschärfen. Dafür war der Zünder zu stark beschädigt. Sie soll jetzt am Dienstag an einem sicheren Ort kontrolliert gesprengt werden.

Nach Angaben der Stadt handelt sich um eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Anwohner im Umkreis von 500 Metern um den Fundort mussten ihre Wohnungen und Büros verlassen.

7.600 Menschen betroffen

Evakuierungsradius Bombe in Lindenthal

Evakuierungsradius Bombe in Lindenthal

Auch Teile der Uniklinik sowie Seniorenheime mussten geräumt werden. Insgesamt ging die Stadt von 7.600 betroffenen Menschen aus. Die Evakuierung des Viertels hatte etwa neun Stunden gedauert. Insgesamt waren etwa 400 Einsatzkräfte des Ordnungsamtes, der Feuerwehr, des Roten Kreuzes, der Johanniter und der Kölner Polizei an der Evakuierung beteiligt. 

Viele der betroffenen Anwohner haben den Abend in einer nahegelegenen Schule verbracht. Während der Entschärfung sollte der Straßen- und sogar der Luftverkehr kurzfristig eingestellt werden.

Stand: 14.10.2019, 01:15

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