Wer Weihnachtsbäume in NRW falsch entsorgt, riskiert ein Bußgeld

Das Bild zeigt einen Tannenbaum auf der Straße, der entsorgt wird.

Wer Weihnachtsbäume in NRW falsch entsorgt, riskiert ein Bußgeld

  • Wer Weihnachtsbäume falsch entsorgt, riskiert ein Bußgeld
  • Fast jede Stadt in NRW hat andere Vorgaben
  • Oft ist die Entsorgung einfacher als gedacht

Alle Jahre wieder muss auch der Weihnachtsbaum entsorgt werden. Doch wer ihn nicht ordnungsgemäß entsorgt, riskiert überall in Nordrhein-Westfalen ein Bußgeld. Verboten ist es, den Baum einfach auf die Straße zu legen oder im Wald zu entsorgen.

Wer es dennoch macht, kann in Nordrhein-Westfalen mit einem Bußgeld zwischen fünf und 30 Euro belangt werden. Diesen Betrag empfiehlt das Umweltministerium NRW in seinem Bußgeldkatalog für das illegale Entsorgen von "pflanzlichen Abfälle bis zu einer Menge von einem Kofferraum". Bei mehr Müll, also mehreren Weihnachtsbäumen, kann das Bußgeld auf bis zu 200 Euro ansteigen.

Fast jede Stadt hat eigene Vorgaben

Die richtige Entsorgung lohnt sich also. Vor allem, weil sie meist einfach ist. In Köln kann man beispielsweise die abgeschmückten Tannen am Abholtag von Restmüll- oder Biotonne rauszustellen. Im Bergischen gibt es einen vorgegebenen festen Abholtermin - dann nimmt sie die Müllabfuhr mit.

In Leverkusen werden die Bäume bis Freitag (17.01.2020) mit dem Restmüll abgeholt. Auch in anderen Städten funktioniert die Entsorgung ähnlich. Bürger müssen sich allerdings im Vorfeld informieren, ob der Weihnachtsbaum mit dem Hausmüll auf die Straße gestellt werden darf, oder es extra ausgewiesene Abholtermine gibt.

Man kann sie aber auch zu Sammelstellen für Weihnachtsbäume oder Wertstoff-Centern bringen. Der Bauspielplatz Friedenspark in der Kölner Südstadt beispielsweise verwertet die Bäume weiter – dort kann man sie einfach ohne Baumschmuck vor das Tor legen.

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Stand: 09.01.2020, 20:00