Feuerwerksfirma Weco bekommt Wirtschaftshilfe

Werksverkauf bei WECO Feuerwerk in Eitorf

Feuerwerksfirma Weco bekommt Wirtschaftshilfe

Von Märte Burmeister

Gute Nachricht für den Feuerwerks-Hersteller Weco in Eitorf: Eine Finanzspritze soll das Unternehmen mit seinen mehreren Hundert Mitarbeitern retten.

Die durch die Pandemie stark angeschlagenen Unternehmen der Pyrotechnik-Industrie können nun auch Wirtschaftshilfe vom Staat beantragen - bisher waren sie dazu nicht berechtigt. Eine Finanzspritze vom Staat ist nach Angaben von Weco die einzige Möglichkeit, das Unternehmen mit seinen mehreren hundert Mitarbeitern noch zu retten.

Durch das kurzfristige Verkaufsverbot für Feuerwerk an Silvester hatte Weco einen Umsatzeinbruch von 95 Prozent. Das lasse sich ohne Hilfe nicht mehr aufholen. Ob Weco nun wirklich gerettet ist, sei jedoch nach wie vor unklar, so ein Unternehmenssprecher. Die Anträge seien noch nicht da, müssten erst gestellt, bewilligt und dann ausgezahlt werden - dies könne dauern.

Noch kein genauer Betrag festgelegt

Auch die Höhe der finanziellen Hilfe stehe noch nicht fest. Ebenso wäre eine Art nachträgliches Silvester im Sommer als Ausgleichsmöglichkeit für das entgangene Geschäft zum Jahreswechsel nicht möglich: Die Produktion benötige mehrere Monate Vorlauf - große Feuerwerke im Sommer würden bedeuten, dass zu wenig Material für das nächste Silvester da wäre. Außerdem gebe es dann zuwenig Kapazitäten für Gefahrgut-Transporte, um die Pyrotechnik auszuliefern.

Stand: 21.01.2021, 17:03

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