Online-Dialog: Was kann die Stadt Aachen zur Zeit für Kinder machen?

Aachen Oberbürgermeisterin Sybille Keupen in einer Zoom-Konferenz

Online-Dialog: Was kann die Stadt Aachen zur Zeit für Kinder machen?

Mehr Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche in der Coronazeit - das haben Eltern und Lehrer bei einem Bürgerdialog mit Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen gefordert.

Eltern und Lehrer schilderten bei der Online-Veranstaltung am Donnerstagabend, wie Kinder und Jugendliche derzeit unter Bewegungsmangel litten. Viele legten deutlich zu, würden regelrecht depressiv und hätten zunehmend Probleme mit der Motorik. Ein ehrenamtlicher Fußballtrainer sagte, dass die Kinder in seinem Team nicht auf dem gleichen Stand seien wie gleichaltrige Spieler vor der Corona-Pandemie.

Konkrete Vorschläge von Bürgern

Gerade jetzt, wo in der Coronazeit Schulsport ausfällt und die meisten Vereine das Training einstellten, forderten Teilnehmer des Bürgerdialogs, die Aachener Behörden sollten mehr Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche unterbreiten. Einige Teilnehmer machten auch konkrete Vorschläge: Engagierte Jugendliche könnten zum Beispiel für kleine Gruppen von maximal fünf Kindern Sport- und Freizeitangebote machen. Die Stadt will solche Ideen jetzt prüfen.

Mehr Sportangebote geplant

Die Stadtverwaltung hat außerdem zugesagt, verstärkt Sportangebote wie Schwimmkurse anzubieten. Diese hängen jedoch von den aktuellen Corona-Inzidenzwerten ab. Denn die Schwimmkurse sind an den Schulsport gekoppelt - sind die Schulen wegen hoher Inzidenzwerte geschlossen, können auch keine Schwimmkurse stattfinden.

Die Stadt Aachen will jetzt über Netzwerke Menschen zusammenbringen und weitere Sportprojekte für Kinder und Jugendliche vorantreiben. Auch freie Träger der Jugendhilfe könnten dabei unterstützen.

Stand: 30.04.2021, 14:58