VRR fordert Krisengespräch mit Nordwestbahn

Nordwestbahn

VRR fordert Krisengespräch mit Nordwestbahn

  • VRR fordert Gespräche mit Nordwestbahn
  • Zugausfälle durch Personalmangel
  • Mehr als zehn Prozent der Lokführer nicht einsetzbar

Wegen wiederkehrender Zugausfälle bei der Nordwestbahn macht der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr jetzt Druck und will noch diesen Monat ein Krisengespräch mit den Verantwortlichen des privaten Bahnunternehmens führen. Das teilte ein VRR-Sprecher am Dienstag (15.01.2019) mit.

Aufgrund von Personalmangel durch Krankheitsfälle kommt es bei der Nordwestbahn immer wieder zu Zugausfällen. So sind am Montag (14.01.2019) unter anderem Verbindungen von und nach Düsseldorf, Duisburg und Oberhausen betroffen gewesen.

Über zehn Prozent der Lokführer nicht einsetzbar

Vor allem bei Verbindungen, bei denen es kaum Alternativen zur Nordwestbahn gebe, sorge die Nordwestbahn aktuell nicht für ausreichenden Schienenersatzverkehr, heißt es von der VRR. Damit seien Leistungen über einen längeren Zeitraum nicht erbracht worden. Seit Ende der Ferien haben sich die Fälle so gehäuft, dass es jetzt das Krisengespräch geben müsse.

Zug-Ausfälle bei der Nordwestbahn Lokalzeit Münsterland 14.01.2019 02:30 Min. Verfügbar bis 14.01.2020 WDR Von Rolf Heutmann

Die Nordwestbahn bestätigte, dass mehr als zehn Prozent der etwa 100 Lokführer nicht einsetzbar gewesen seien. Ansonsten gab sie zu der Forderung der VRR zunächst keinen Kommentar.

Stand: 15.01.2019, 15:04