Aachener Polizei: VR-Brillen zur Unfallprävention

VR-Brille

Aachener Polizei: VR-Brillen zur Unfallprävention

Um Unfälle zu verhindern, testet die Aachener Polizei bis Jahresende VR-Brillen. Sie ist damit eine von zehn Polizeibehörden in NRW, die diesen Versuch startet.

Was bei Computer- oder Konsolenspielen schon länger möglich ist, macht sich die Polizei in NRW jetzt auch bei der Verkehrssicherheit zu Nutze: Der Einsatz von Virtual Reality-Brillen. Er soll alle Verkehrsteilnehmer - egal ob im Auto, auf dem Rad oder als Fußgänger – stärker für gefährliche Situationen im Alltag sensibilisieren.

360-Grad-Filme bringen emotionales Erlebnis

Die Neuntklässler des Alsdorfer Dalton Gymnasiums durften die VR-Brillen am Dienstag (22.06.2021) in ihrer Projektwoche aufsetzen und ausprobieren. Dabei schlüpften die Jugendlichen in verschiedene Rollen: Mal Lkw-Fahrer, mal am Lenkrad eines Fahrrads – und immer mit einem 360-Grad Rundumblick.

„Das Erleben in 360-Grad bringt ein sehr realitätsnahes und emotionales Erlebnis“, sagt Peter Alff vom Landesamt für Aus- und Fortbildung bei der Polizei NRW, „die visuellen Eindrücke der VR-Brille vermitteln viel stärker als ein Flyer oder ein simples Video.“

Pilotprojekt bis Jahresende

In Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) werden die Polizeibeamten aber auch entsprechend geschult, bevor sie die VR-Brillen in realen Einsatzsituationen verwenden.

In nächster Zeit könnte sie auch bei größeren Kontrolleinsätzen genutzt werden, z.B. bei Motorradfahrern in der Eifel. Das Pilotprojekt des NRW-Innenministeriums läuft zunächst noch bis zum Ende des Jahres.

Stand: 22.06.2021, 16:36

Weitere Themen