Wuppertaler Vorwerk-Konzern plant Umstrukturierung

Die Wuppertaler Vorwerk-Zentrale

Wuppertaler Vorwerk-Konzern plant Umstrukturierung

  • Konzern plant Umstrukturierung
  • Digitaler Vertrieb soll gefördert werden
  • Entscheidung über Stellenabbau sei noch nicht getroffen

Der Wuppertaler Haushaltsgeräte-Hersteller Vorwerk will laut Medienberichten weltweit Stellen abbauen. Wie das Handelsblatt in seiner neuesten Ausgabe meldet, sollen weltweit 320 Arbeitsplätze wegfallen. Etwa die Hälfte davon in Deutschland.

Digitale Vertriebswege werden geprüft

Gründe für den Stellenabbau sollen Absatzprobleme und eine interne Umstrukturierung sein, so das Handelsblatt. Nach Angaben der Zentrale gehe es dabei vor allem um die Entwicklung digitaler Zukunftsmodelle.

Die Konzernzentrale in Wuppertal bestätigte dem WDR am Mittwoch (19.12.2018) Umstruktierungen. Man setze in jedem Fall weiterhin auf den Direktverkauf der Vorwerk-Produkte. Allerdings müssten zusätzlich auch digitale Vertriebswege und vor allem Servicemodelle geprüft werden.

Betriebsrat müsste bei Stellenabbau mitentscheiden

Ob mit der Anpassung an die digitale Zukunft auch ein Stellenabbau verbunden sei, wollte die Konzernzentrale nicht bestätigen. Es gebe noch keine konkreten Ergebnisse.

Da solche Entscheidungen mitbestimmungspflichtig seien, müsse bei solchen Fragen ohnehin zunächst der Betriebsrat eingebunden werden.

Hintergrund zu Vorwerk, einem bergischen Familienunternehmen

Stand: 19.12.2018, 13:41