Das Kölner Dreigestirn geht in die zweite Runde

Das Kölner Dreigestirn der Session 2021/2022

Das Kölner Dreigestirn geht in die zweite Runde

Von Judith Thiele

Zum ersten Mal in der Geschichte des Kölner Karnevals regiert ein Dreigestirn gleich zwei Sessionen in Folge. Prinz, Bauer und Jungfrau haben einiges nachzuholen.

Prinz Sven I. (Sven Oleff), Bauer Gereon (Gereon Glasemacher) und Jungfrau Gerdemie (Dr. Björn Braun) vom Traditionskorps Altstädter Köln 1922 e.V. wurden vom Festkomitee erneut als Trifolium in den Rheinterrassen vorgestellt. Nach einer Session unter Corona-Bedingungen mit vielen Einschränkungen, blicken die drei Kölner jetzt voller Vorfreude auf die kommende Session.  

"Wenn wir 90 Prozent von dem, was wir als Kölner Karneval kennen, wieder erleben dürfen - dann ist die Session gelungen." Prinz Sven I.

Im letzten Jahr waren sie ein Dreigestirn auf Abstand. "Ein Dreigestirn sollte aber zum Anfassen sein. Deswegen freuen wir uns sehr darauf, wieder mit den Jecken zusammen singen, feiern und schunkeln zu können. Wir möchten mit allen Karnevalisten den Karneval wiederbeleben“, betont Prinz Sven I.

Ein Programm für Kopf, Herz und Beine

Auch wenn die vergangene Session anders war als all die Jahre zuvor, hat es Dank des Dreigestirns immer ein Karnevalsgefühl gegeben, betont Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. Er sagt: „Es war anders als gewohnt, aber wir haben den Karneval gespürt. Überall wo das Dreigestirn war, war das Karnevalsgefühl da“.

In ihrer neuen Amtszeit will das Dreigestirn alles nachholen, was in der vergangenen Session nicht möglich war. Geplant sind 400 Auftritte und laut Prinz ein Bühnenprogramm für Kopf, Herz und Beine, damit endlich wieder gemeinsam mit den Jecken gefeiert werden kann. 

Stand: 06.10.2021, 18:00