Neue Kunstwerke für das Von der Heydt-Museum

Die Nachbildung einer Mumie auf einem Floß in einer Glasvitrine in einem Museumsraum

Neue Kunstwerke für das Von der Heydt-Museum

Von Thomas Mau

Acht Arbeiten des Künstlers Hannsjörg Voth hat die Renate und Eberhard Robke-Stiftung gekauft und dem Kunst- und Museumsverein im Von der Heydt-Museum gestiftet.

Ein großer Teil der Arbeiten auf Papier und der Fotografien waren bereits seit dem 19. Mai 2020 in der Ausstellung "Hannsjörg Voth - Zu Lande und zu Wasser" zu sehen.

Erfolgreiche Ausstellung

Ein Mann steht neben einer großen Fotographie

Eberhard Robke mit der "Himmelstreppe"

Trotz der Einschränkungen durch die Covid-19-Pandemie konnte die Ausstellung fast sechs Monate lang gezeigt werden. Wegen des großen Interesses war sie noch bis zum 10. Januar 2021 verlängert worden, muss aber coronabedingt geschlossen bleiben. Bei den gestifteten Werken handelt es sich um großformatige Arbeiten auf Papier und um Fotografien, die in Zusammenhang mit seinen Großprojekten stehen: der "Himmelstreppe" in der Wüste Marokkos und der "Reise ins Meer" auf dem Rhein.

Spektakuläre Kunstaktionen        

Fotographien des Kunstwerks "Reise ins Meer"

Fotographien des Kunstwerks "Reise ins Meer"

Hannsjörg Voth ist in den Siebziger Jahren mit aufsehenerregenden Land-Art-Projekten bekannt geworden. 1978 trieb er mit einer 20 Meter langen Mumie auf einem Floß von Speyer aus den Rhein abwärts. In der Rhein-Mündung ist die Mumie dann verbrannt worden. In den 80er Jahren hat Voth in der Wüste Marokkos eine 16 Meter hohe "Himmelstreppe" und eine "Goldene Spirale" gebaut.

Seit 2005 erwirbt die Robke-Stiftung zeitgenössische Werke für das Von der Heydt-Museum.

Stand: 08.01.2021, 14:18

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