Kreis Viersen führt schärfere Corona-Schutzmaßnahmen ein

Zwei Händ mit Handschuhen halten eine Ffp2 Maske

Kreis Viersen führt schärfere Corona-Schutzmaßnahmen ein

Weil der Inzidenzwert im Kreis Viersen erneut über 200 liegt, verschärft der Kreis ab dem 30. Dezember die Corona-Maßnahmen.

Die geplanten Maßnahmen treten am 30. Dezember um 00:00 Uhr in Kraft. Sie umfassen die folgenden fünf Punkte:


  • Im Einzelhandel und in Dienstleistungseinrichtungen mit anwesenden Kunden darf sich pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche nur eine Person befinden.
  • In Betrieben und Büros müssen Personen in geschlossenen Räumen, in denen mehr als eine Person anwesend ist, mindestens eine Alltagsmaske tragen. Eine Ausnahme gilt für Personen, die sich ein Büro teilen und auch demselben Haushalt angehören.
  • Wenn in einem Auto Personen aus verschiedenen Haushalten mitfahren, müssen diese mindestens eine Alltagsmaske tragen.
  • Jeder, der in Alten- und Pflegeheimen Kontakt zu Bewohnern oder dem pflegenden Personal hat, muss mindestens eine FFP-2-Masken tragen.
  • Ärzte, Psychotherapeuten und Apotheker müssen bei der Arbeit FFP2-Masken tragen.

Land erlaubt strengere Regeln

Die Coronaschutzverordnung des Landes NRW erlaubt den Kreisen und kreisfreien Städten weitergehende Corona-Maßnahmen, sobald beim Inzidenzwert die 200er-Marke überschritten wurde. Somit darf der Kreis Viersen die bereits vor Weihnachten geplanten verschärften Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie jetzt umsetzen.

Landrat Dr. Andreas Coenen will durch die zusätzlichen Schutzregeln auch die bereits überstrapazierten Krankenhäuser entlasten. Er ruft dazu auf, dass die Bürger vor allem auch an Silvester Abstand halten und am besten eine FFP2-Maske tragen.

Die neuen Maßnahmen haben nichts mit dem Nachweis der britischen Mutation des Virus bei einem Mann aus Viersen zu tun.

Stand: 29.12.2020, 18:55