Viersener Gymnasium gewinnt Preis für Projekt gegen Diskriminierung

Türschild der Antidiskriminierungsstelle der Bundesrepubik Deutschland in Berlin

Viersener Gymnasium gewinnt Preis für Projekt gegen Diskriminierung

  • Viersener Gymnasium gewinnt Preis der Antidismkriminierungstelle
  • Oberstufenschüler ausgezeichnet
  • Projekt "vier gewinnt" ausgezeichnet

Das Viersener Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium aus Viersen hat den ersten Preis von "fair@school" der Antidiskriminierungstelle des Bundes und des Cornelsen-Verlags gewonnen. Das Projekt "Vier gewinnt" bündelt verschiedene Arbeitsgruppen der Schule etwa zu Mobbing-Intervention, Konfliktberatung und gegen Rassismus.

Freude teilen über Social Media

"Das ist eine totale Wertschätzung für die Arbeit in der Schule," sagte der verantwortliche Lehrer Sven Kels am Dienstag (19.05.2020) dem WDR. "Leider sind wegen Corona die Einladungen nach Berlin geplatzt." Er freue sich aber über die Auszeichnung und habe die Schülerinnen und Schüler über Mail und die sozialen Medien über die Auszeichnung informiert. "Wir sind überrascht und freuen uns sehr." Das Geld fließe nun in die Fortführung der Projekte.

Insgesamt hatten 70 Schulen am Wettbewerb teilgenommen. Der erste Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Die Arbeit in den einzelnen Teilprojekten richten sich klassenübergreifend an die Jahrgänge von der siebten Klasse bis zum Abitur.

Weitere Preise für andere Schulen

Insgesamt sind drei Schulen für herausragende Projekte gegen Diskriminierung und für Chancengleichheit ausgezeichnet worden. Der zweite Preis in Höhe von 2.000 Euro geht an die HG Queer des Hainberg-Gymnasiums in Göttingen. Das Schüler-Gremium macht sich dort für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt stark. Die «Mobbingprävention - von Schülern für Schüler» des Gymnasiums Gernsheim erhielt den dritten Preis und ein Preisgeld von 1.000 Euro.

Stand: 20.05.2020, 09:08

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