Viersen: Studie zu Fahrradunfällen mit Kindern

Ein Junge fährt mit seinem Fahrrad durch eine Pfütze.

Viersen: Studie zu Fahrradunfällen mit Kindern

  • Kreis Viersen will endlich weniger Radunfälle mit Kindern
  • Projekt VORKIDS untersucht die Unfallgründe
  • Erste Ergebnisse der Verkehrswissenschaflter liegen jetzt vor

Zur Diskussion über Fahrradunfälle mit Kindern

Seit fünf Jahren gehört der Kreis Viersen landesweit zu den Spitzenreitern bei Fahrrad-Unfällen mit Kindern. Das soll sich endlich ändern. Das Projekt VORKIDS sucht die Gründe für die vielen Unfälle mit Kindern, die Rad fahren. Jetzt liegen erste Ergebnisse vor.

Kreuzungen und Kreisverkehr besonders gefährlich

Die Verkehrswissenschaftler der Polizei haben Unfälle analysiert, Gefahrenstellen unter die Lupe genommen und die Bürger befragt. Dabei wurde klar, dass 90 Prozent der Radunfälle quasi vor der Haustüre passieren. Und dass Kreisverkehre und Kreuzungen für radelnde Kinder am gefährlichsten sind.

Polizei ruft zur Online-Fragebogenaktion auf

Für eine Tiefenanalyse ruft die Polizei jetzt die Bürger auf, sich noch bis zum 17. August 2018 an einer Online-Fragebogenaktion zu beteiligen. Die Daten sind erforderlich, um noch besser zu verstehen, wo und warum so viele Kinder im Kreis Viersen mit dem Fahrrad verunglücken.

Hier ist Platz für Ihre Meinung.

Stand: 09.08.2018, 08:29

Kommentare zum Thema

2 Kommentare

  • Schmitz 10.08.2018, 09:14 Uhr

    Es müsste stärker kontrolliert werden. Auch auf beidseitigen Radwegen entlang einer Strasse weiß kaum einer das der rechte Radweg benutzt werden muss. Auch sollte die Helmpficht für Radfahrer eingeführt werden. Aber wie gesagt , ohne Kontrollen wird es nicht funktionieren.

  • Federball 10.08.2018, 07:03 Uhr

    Die Unfälle mit Radlern ist in der Hauptsache die POLIZEI schuld. Nur mit erhobenem Zeigefinger kann keine Verkehrserziehung stattfinden. Schärfere Kontrollen sind ein Fremdwort für diese Berufsgruppe.