Familie in Viersen aus brennendem Haus gerettet

Familie in Viersen aus brennendem Haus gerettet

Familie in Viersen aus brennendem Haus gerettet

Bei einem Wohnhausbrand in Süchteln konnte die Feuerwehr in der Nacht fünf Menschen retten. Die zwei Erwachsenen und drei Kinder wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde die Feuerwehr Viersen zu dem Wohnungsbrand nach Süchteln alarmiert. Schon auf dem Weg zur Süchtelner Wache konnte ein Feuerwehrmann zwei Kinder aus dem Hausflur ins Freie retten. Die Eltern und ein weiteres Kind waren zu dem Zeitpunkt noch im Haus.

Die darauf eintreffenden Einsatzkräfte konnten Mutter und Kind mittels Drehleiter aus dem ersten Obergeschoss retten. Auch der Vater konnte wenig später aus einem Dachfenster in Sicherheit gebracht werden.

Obergeschoss stand schon in Flammen

Das Feuer, welches nach ersten Erkenntnissen in einer Waschküche im Erdgeschoss entstanden war, konnte nach der Menschenrettung erfolgreich gelöscht werden. Es hatte sich bereits bis ins erste Obergeschoss ausgeweitet.

Die Familienmitglieder wurden noch vor Ort von Rettungsdienst und Notärzten versorgt und anschließend mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht, teilt die Stadt Viersen mit.

Feuerwehrmann vorsorglich im Krankenhaus behandelt

Auch der Feuerwehrmann, der die beiden Kinder aus dem Haus geholt hatte, wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. „Er konnte aber noch während des laufenden Einsatzes wieder an die Brandstelle zurückkehren“, berichtet Stadtsprecher Frank Schliffke.

Im Einsatz waren insgesamt über 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst. Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Löscharbeiten an die Polizei übergeben. Die ermittelt jetzt die genaue Brandursache.

Stand: 08.12.2021, 10:05

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