Rauchverbote beim Musikfestival "Eier mit Speck" in Viersen

Lokalzeit, Düsseldorf, Eier mit Speck, Viersen

Rauchverbote beim Musikfestival "Eier mit Speck" in Viersen

  • Festival in Viersen startet am Freitag
  • Trockenheit sorgt für Brandgefahr
  • Teilrauchverbot aus Sicherheitsgründen

Am Freitag (27.07.2018) werden rund 5000 Zuschauer auf dem Festivalgelände in Viersen erwartet. Die Besucher müssen sich an einigen Bereichen auf ein Rauchverbot einstellen. Ein absolutes Rauchvorbot konnte am Montagnachmittag noch verhindert werden. "Ein Rauchverbot ließe sich bei 5000 Zuschauern gar nicht kontrollieren", sagt Jürgen Haigh, einer der drei Festivalgründer.

Rauchverbot zwischen Camping- und Festivalgelände

So konnten die Veranstalter sich mit der Feuerwehr einigen, dass das Rauchen auf dem Campingplatz und vor der Bühne erlaubt ist. Verboten sein wird das Rauchen auf den Zuwegen zwischen Festival- und Campinggelände, sowie im Wald. Hier sollen Security-Mitarbeiter die Besucher darauf hinweisen. Wer sich nicht an die Rauchverbote hält, kann vom Festivalgelände verwiesen werden.

350 000 Liter Wasser sollen helfen

Lokalzeit, Düsseldorf, Eier mit Speck, Viersen

Bis zum Festivalstart soll eine Beregnungsanlage eines befreundeten Bauern die Waldbrandgefahr senken. Knapp 40.000 Liter Wasser pro Stunde verteilt die Anlange auf dem Gelände. Das soll etwa einem Starkregen gleichen. "Wir machen die Felder richtig nass", sagt Haigh, "so wollen wir die Brandgefahr minimieren."

Zwei bis fünf Brände täglich

Weil es seit Wochen in Viersen nicht mehr geregnet hat, ist Brandgefahr so hoch wie lange nicht mehr. Der sogenannte Graslandfeuerindex, eine Skala von eins bis fünf, ist inzwischen auf Stufe vier. Kreisbrandmeister Rainer Höckels: "Jeden Tag kommt es wegen der Trockenheit im Kreis Viersen zu zwei bis fünf Bränden. Mal ist es eine weggeworfene Kippe auf abgeernteten Feldern, mal ein kleiner Grasbrand." In der vergangenen Woche konnte die Feuerwehr gerade erst einen Waldbrand verhindern, als ein Getreidefeld brannte.

Grillen nur an überwachten Stellen

Alle Formen von offenem Feuer oder Glut auf den Camping- und Wohnmobilplätzen sind verboten. Das bedeutet: keine Holzkohlegrills, keine Gasgrills oder Gaskocher, keine Shishas mit Holzkohle. Die Veranstalter stellen an allen Zeltplätzen Gemeinschaftsgrills zur Verfügung, die von Mitarbeitern betrieben und von der freiwilligen Feuerwehrt überwacht werden sollen. "Das hat schon 2010 gut funktioniert", sagt Jürgen Haigh, "deshalb ist ein Grillverbot kein Problem für uns."

Stand: 23.07.2018, 16:20

Weitere Themen