Lawinen-Unglück: Vier Tote aus Düsseldorf und Hilden

Lawinenunglück: Vier Tote aus NRW WDR aktuell 29.04.2019 01:36 Min. Verfügbar bis 29.04.2020 WDR

Lawinen-Unglück: Vier Tote aus Düsseldorf und Hilden

  • Vier Skitourengänger aus Deutschland verunglückt
  • Drei der Opfer aus Düsseldorf, eines aus Hilden
  • Leichen in der Schweiz unter Schneemassen gefunden

Nach einem Lawinenunglück in den Schweizer Alpen ist jetzt die Identität der vier toten Deutschen geklärt. Drei der Opfer kommen aus Düsseldorf, eines aus Hilden, bestätigte die Düsseldorfer Sektion des Deutschen Alpenvereins (DAV) am Montag (29.04.2019). Nach Informationen der Kantonspolizei Wallis wurden die Angehörigen bereits informiert.

Jürgen Suker vom Düsseldorfer Alpenverein sagte dem WDR: "Seit Existenz der Düsseldorfer Sektion ist das der tragischste Unfall. Das waren sehr erfahrene Skitourengeher, die dort im Rahmen einer Gemeinschaftstour dort unterwegs waren".

Polizei in Wallis bestätigt vier Tote

Die vier Tourengeher waren am Samstag tot unter Schneemassen gefunden worden. Am Tag zuvor sei die die Gruppe nicht von einer Tour in das Gebiet der Grünhornlücke in den Berner Alpen zurückgekehrt, teilte die Kantonspolizei Wallis am Sonntag (28.04.2019) mit.

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Erfahrene Tourengeher unter den Opfern

Mindestens zwei der Toten seien erfahrene Tourengeher gewesen, so der Vorsitzende der Düsseldorfer Sektion des Alpenvereins, Manfred Jordan, der sie auch persönlich gut gekannt habe.

Es habe sich aber um eine private Tour gehandelt, die in Eigeninitiative organisiert worden sei und nichts mit dem Angebot des Alpenvereins zu tun gehabt habe. Auf der Internetseite des Düsseldorfer Alpenvereins heißt es, die Geschäftsstelle bleibe am Montag "außerplanmäßig geschlossen".

Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen

Die vier Tourengänger wurden am Samstag auf einer Höhe von 3.110 Metern zwischen dem Gebirgspass Grünhornlücke und der Konkordiahütte verschüttet unter Schneemassen gefunden. Bei den Opfern handelt es sich um drei Männer und eine Frau. Die Schweizer Staatsanwaltschaft ermittelt.

Stand: 29.04.2019, 09:43

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