Videoüberwachung am Bonner Rheinufer installiert

Überwachungskamera; Rechte: WDR/P-F-H-Foto

Videoüberwachung am Bonner Rheinufer installiert

In Bonn beobachtet die Polizei das Rheinufer an der Beethovenhalle jetzt mit Videokameras. Seit Freitagmorgen sind die Kameras am linksrheinischen Ufer in Betrieb. Dort war es in der Vergangenheit öfter zu Straftaten gekommen.

Zwischen Beethovenhalle und Altem Zoll beobachten die Kameras jetzt an Wochenenden das Geschehen auf der Rheinpromenade in Bonn. Das entspricht einer Strecke von rund einem Kilometer. Ziel ist es, sich anbahnende Gefahren, zum Beispiel Streitigkeiten zwischen Jugendgruppen, frühzeitig zu erkennen.

Aufzeichnungen werden an Leitstelle übertragen

Die Bilder der Kameras werden live in die Leitstelle der Polizei übertragen. Wird eine mögliche Gefahr entdeckt, kann der Polizeibeamte sofort eine Streife informieren. Die wiederum kann dann am Ort des Geschehens, wenn nötig eingreifen oder schlichten. Gespeichert werden die Aufnahmen nicht, wenn sie nicht als Beweismittel in Strafverfahren benötigt werden.

Die Kameras sollen vorerst für vier Wochen aufgestellt werden, die Aufzeichnung sei nicht durchgängig sondern vor allem abends und nachts an Wochenenden, so die Polizei.

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Stand: 04.09.2020, 09:57

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