Angstraum Kölner Ebertplatz

Ein Polizeifahrzeug steht in Köln auf dem Ebertplatz.

Angstraum Kölner Ebertplatz

  • Ebertplatz noch immer ein Angstraum
  • Videobeobachtung hilft nur bedingt
  • Drogenhandel läuft diskreter aber weiter

Der Ebertplatz soll sich vom Angstraum zum Treffpunkt für die Menschen im Viertel wandeln. Doch selbst das umfangreiche Kulturprogramm der Stadt und die seit zwei Wochen laufende Videobeobachtung der Polizei konnten den Drogenhandel auf dem Platz bislang nicht beenden. "Angsträume" gibt es in vielen Städten. Diese Bereiche, in denen Menschen ein mulmiges Gefühl haben, sind deshalb am Dienstag (12.11.2019) Thema bei WDR 2.

Drogenhandel verlagert sich

Am Kölner Ebertplatz laufen die Geschäfte seit dem Einsatz der Videobeobachtung diskreter. Dealer sprechen Kunden zwar noch immer in den unterirdischen Gängen des Platzes an. Die Übergabe von Drogen gegen Geld findet jetzt aber meist in den Parks oder in den Straßen rund um den Platz statt. Dort gibt es nämlich keine Videokameras. Dennoch beobachtet die Polizei auch dort die Szene und nimmt Dealer fest.

Die Stadt Köln setzt unterdessen weiter auf Kultur und Unterhaltung: In zwei Wochen sollen auf dem Ebertplatz eine Eisbahn und ein kleiner Weihnachtsmarkt aufgebaut werden.

Stand: 12.11.2019, 09:01