Tihange/Doel: Mehr belgische Städte kritisieren Atomkraftwerke

Das Atomkraftwerk Tihange

Tihange/Doel: Mehr belgische Städte kritisieren Atomkraftwerke

  • Widerstand in Belgien gegen AKW wächst
  • Forderung nach Abschaltung von Tihange und Doel
  • Betreiber Electrabel reagiert gelassen

Auch in Belgien mehrt sich der Widerstand gegen die umstrittenen Kernkraftwerke Tihange 2 und Doel 3. Immer mehr belgische Städte schließen sich der Forderung der Städteregion Aachen nach Stilllegung an.

Hoffnung auf weitere Unterstützer

Sie verlangen die vorzeitige Abschaltung der Atomkraftwerke. Den Auftakt machte Lüttich, die größte der belgischen Euregiostädte. Jetzt folgten Dison und Verviers.

Alle drei Städte betonen die Hoffnung, dass sich weitere Kommunen anschließen und die Abschaltung von Tihange 2 und Doel 3 fordern. Nicht zu vergessen die ostbelgische Regierung, die zusammen mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) noch einmal bekräftigte, die unsicheren Reaktoren sollten schleunigst vom Netz gehen.

Der AKW-Betreiber Electrabel sagte dem WDR, die Reaktoren seien sicher. Man wolle sich in diese rein politische Diskussion nicht einmischen.

Stand: 28.03.2018, 15:23