Gericht erlaubt verkaufsoffenen Sonntag in Düsseldorf

Symbolbild für Shoppen an Weihnachten

Gericht erlaubt verkaufsoffenen Sonntag in Düsseldorf

  • Entscheidung des Verwaltungsgerichtes gekippt
  • Der Beschluss kann nicht angefochten werden
  • Vier verkaufsoffene Sonntage pro Jahr erlaubt

Am kommenden Sonntag (10.12.2017) dürfen die Geschäfte in der Düsseldorfer Innenstadt öffnen. Das entschied am Donnerstag (07.12.2017) das Oberverwaltungsgericht Münster.

Damit kippte das Gericht die vorläufige Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Düsseldorf und gab der Stadt Düsseldorf Recht. Der Beschluss kann nicht angefochten werden.

Weihnachtsmarkt als Begründung für die Ladenöffnung

Der Weihnachtsmarkt in der Düsseldorfer Innenstadt habe eine beträchtliche Größe und Attraktivität, die während der Adventszeit eine große Zahl an deutschen und ausländischen Besuchern anziehe. Da führte das Gericht in dem unanfechtbaren Beschluss aus.

Zudem gebe es einen engen räumlichen Zusammenhang zwischen dem Weihnachtsmarkt und der Ladenöffnung in den Stadtteilen Stadtmitte, Altstadt und Carlstadt.

Regelung der verkaufsoffenen Sonntage

Insgesamt sind in den NRW-Städten pro Jahr vier verkaufsoffene Sonntage erlaubt, jeweils verbunden mit einem entsprechenden Anlass. In der Vergangenheit hatte ver.di oft erfolgreich gegen solche Sonntagsöffnungen geklagt, wenn der jeweilige Anlass - beispielsweise ein Trödelmarkt - für nicht ausreichend angesehen wurde.

Allein in den vergangenen zwei Jahren wurden so mehr als 70 von den NRW-Kommunen geplante verkaufsoffene Sonn- und Feiertage gerichtlich untersagt.

Stand: 07.12.2017, 18:37