Hitzeopfer: Buchen in Velbert

Gefällte Buchen in Velbert

Hitzeopfer: Buchen in Velbert

  • 20 Buchen müssen in Velberter Wald gefällt werden
  • Hitze und Dürre in 2018 brachte Bäume zum Absterben
  • Weiterer Baumbestand gefährdet

Viel zu wenig Wasser und nährstoffarmer Boden lassen die Bäume, speziell die Buchen im Velberter Offerbusch, austrocknen. Aber auch andere Bäume, wie Fichten und Birken im ganzen Stadtgebiet sind betroffen und abgestorben. Die Stürme Kyrill, Ela und Friederike, dazu das Rekord-Hitze-Jahr 2018 – extreme Verhältnisse für diese Region.

Pilzbefall an einem toten Baum

In den geschwächten Bäumen können sich Pilze leichter einnisten

Die Technischen Betriebe versuchen, die Bäume so weit wie möglich zu erhalten. Sie überwachen alle Baumbestände und fällen die Bäume, die ansonsten umzustürzen drohen. Auch Artenschutz werde natürlich berücksichtigt, Fledermäuse würden zum Beispiel umgesiedelt.

Technische Betriebe hoffen auf Regen

Erst jetzt nach dem Austreiben der Buchen seien die Folgen der anhaltenden Dürre im vergangenen Jahr sichtbar. Einige Kronen hätten kaum noch Blätter, zahlreiche Äste würden abknicken, seien einfach spröde, klagen die Forstarbeiter.

Traktor im Wald

Auch weitere Bäume sind gefährdet

Eigentlich wäre wochenlanger Dauerregen notwendig, so Daniel Bierig, Baumkontrolleur der Technischen Betriebe. Wenn nicht, sieht er noch weitere dramatische Aussichten für die nächsten Jahre. Denn angegriffene Bäume seien auch für Schädlinge oder weitere Stürme eine leichte Beute.

Stand: 25.06.2019, 18:36