Prozess in Düsseldorf: Vater bestreitet Mord an Tochter

Ein wegen Mordes an seiner siebenjährigen Tochter angeklagter Familienvater steht mit seinen Verteidigern in einem Saal im Land- und Amtsgericht Düsseldorf.

Prozess in Düsseldorf: Vater bestreitet Mord an Tochter

  • Angeklagter bestreitet Mord an Tochter
  • Soll Siebenjährige im Juli 2018 erwürgt haben
  • Urteil wird am Donnerstag erwartet

Vor dem Düsseldorfer Landgericht hat der angeklagte 33-Jährige am Montag (18.02.2019) erstmals ausgesagt und den Mordvorwurf bestritten. Er soll Mitte Juli 2018 seine siebenjährige Tochter aus Eifersucht und Wut auf die Mutter getötet haben.

Ehefrau soll Angeklagten "verhext" haben

Im Prozess sagte er aus, dass er nicht mehr wisse, wie seine Tochter gestorben sei. Er behauptete, seine Frau habe ihn mit schwarzer Magie verhext und schwor mehrfach bei Gott, seine Tochter nicht erwürgt zu haben.

Die Verteidiger des Angeklagten halten es für denkbar, dass Behandlungsfehler des Notarztes oder eine Autoimmunerkrankung den Tod des Kindes verursacht haben.

Am kommenden Donnerstag (21.02.2019) sollen Staatsanwaltschaft, Verteidigung und Nebenklage ihre Plädoyers halten. Dann wird auch mit einem Urteil gerechnet.

Prozess - Mutter des getöteten Kindes als Zeugin 00:33 Min. Verfügbar bis 29.01.2020

Stand: 18.02.2019, 18:51