Lange Stahlrohre liegen gestapelt rechts und links auf dem Boden.

2.500 Beschäftigte von Vallourec fürchten um ihre Jobs

Stand: 18.11.2021, 17:24 Uhr

Der französische Stahlrohrkonzern Vallourec will seine Röhrenwerke in Düsseldorf und Mülheim verkaufen. Rund 2.500 Mitarbeitende sind betroffen.

In den beiden Werken werden vor allem nahtlose Stahlrohre für den Öl- und Gasmarkt sowie Rohre für den Maschinen- und Stahlbau hergestellt. Vallourec begründet den geplanten Verkauf der Werke damit, dass sie hohe Verluste machen würden. Gründe dafür seien hart umkämpfte Märkte, die Coronakrise und gestiegene Rohstoff- und Energiepreise.

2020 war schon einmal ein Röhrenwerk in Düsseldorf-Reisholz mit rund 1400 Mitarbeitenden geschlossen worden. Trotz aller Bemühungen sei der Betrieb der deutschen Standorte nicht kostendeckend, so das Unternehmen. Man bemühe sich jetzt, einen geeigneten Käufer zu finden.

Am Montag soll es vor den Düsseldorfer Werkstoren eine Protestkundgebung der Beschäftigten geben, zu der IG Metall und die Betriebsräte aufgerufen haben.