US-Strafzölle treffen Aachener Unternehmen Lambertz

Printen-Produktion bei Lambertz in Aachen

US-Strafzölle treffen Aachener Unternehmen Lambertz

Seit Freitag (18.10.2019) erheben die USA Strafzölle auf deutsche Produkte. Betroffen ist auch das Gebäck des Aachener Unternehmens Lambertz.

Die Welthandelsorganisation WTO hatte der US-Regierung die Zölle erlaubt, weil der europäische Flugzeughersteller Airbus jahrelang zu Unrecht Subventionen der EU erhalten hat. Damit fallen für Lambertz nach eigenen Angaben erst einmal rund sieben Millionen Euro an Zöllen an.

Preisanstieg für Lambertz-Produkte in USA erwartet

Allein im vergangenen Jahr machte das Unternehmen in den USA einen Umsatz von 28 Millionen Euro. Mittelfristig geht Lambertz davon aus, dass die Preise für Aachener Gebäck in den USA steigen. Das Weihnachtsgeschäft sei aber aufgrund langfristiger Verträge noch nicht betroffen. Die Strafzölle werden sich nach Aussage von Lambertz-Chef Hermann Bühlbecker wohl nicht auf den Personalbestand in Aachen auswirken.

Stand: 18.10.2019, 16:26