Uniklinik Köln koordiniert Forschung zu neuen Impfstoffen in Europa

Ein Mediziner beim Abfüllen von Covid-19 Impfstoff.

Uniklinik Köln koordiniert Forschung zu neuen Impfstoffen in Europa

Die Erforschung neuer Impfstoffe in Europa wird ab sofort von der Kölner Uniklinik koordiniert.

Dort hat das neue Netzwerk "Vaccelerate" seinen Sitz.

Die Lehren aus der Corona-Forschung haben wohl auch einen Ausschlag gegeben. Die europäische Impfstoff-Forschung soll besser koordiniert werden und jede Institution soll genau wissen, was die jeweils andere unternimmt.

Die Fäden dazu laufen in der Kölner Uniklinik zusammen. Hier ist nun die Zentrale des Forschungsnetzwerks.

Netwerk beginnt mit Forschung zu Corona

Zur Sicherheit, Wirksamkeit und eventuell notwendigen Anpassung der Corona-Impfstoffe bei Virusmutationen bestehe ein hoher Bedarf an Impfstoffstudien.

Die sollen über das neue Netzwerk koordiniert werden. Es wird klinische Studien planen, durchführen und als zentrale Anlaufstelle für alle Beteiligten - von Gesundheitsbehörden bis hin zu pharmazeutischen Impfstoffentwicklern - dienen.

"Vaccelerate soll als das Netzwerk für Pandemievorsorge etabliert werden, das auch nach Corona eine Struktur schafft, um Impfstoffkandidaten schnell und effektiv europaweit zu testen.", sagt Professor Dr. Oliver Cornely von der Uniklinik Köln. Er hat die Leitung des Konsortiums.

26 Institutionen aus 21 Ländern Europas sind bisher am Projekt beteiligt. Dafür hat die Europäische Union zwölf Millionen Euro für drei Jahre zur Verfügung gestellt.

Lauterbach über Astrazeneca: "Impfstoff ist sicher"

WDR 2 11.02.2021 03:58 Min. Verfügbar bis 18.02.2022 WDR 2


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Stand: 18.02.2021, 17:16