Uni Maastricht nach Hackerangriff wieder in Betrieb

Das Gebäude der Uni Maastricht, im Vordergrund das Schild mit der Aufschrift "Universiteit Maastricht"

Uni Maastricht nach Hackerangriff wieder in Betrieb

  • Unibetrieb läuft ab 2. Januar wieder
  • Ermittlungen inzwischen weltweit
  • Uni soll offenbar Lösegeld gezahlt haben

Trotz des Hackerangriffs hat die Universität Maastricht seit Donnerstag (02.01.2020) wieder geöffnet. Obwohl noch einige Computer nach dem Hackerangriff Ende Dezember nicht funktionieren. Das betrifft auch die Studenten - viele davon aus NRW.

Ermittlungen mit Interpol und FBI

Die Universität sucht fieberhaft nach Lösungen, um so wichtige Unterlagen wie Stundenpläne, Prüfungsunterlagen oder Forschungsprojekte wieder zugänglich zu machen. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt ein Expertenteam für High Tech Kriminalität der Polizei. Dieses arbeitet unter anderem mit Interpol und dem FBI zusammen.

Die Windows-Computer der Universität waren am Tag vor Heiligabend (23.12.2019) durch ein sogenanntes "Ransome-Virus" infiziert worden. Dabei fordern die Hacker in der Regel Lösegeld,  um die Computer wieder frei zu geben. Ob das auch in Maastricht der Fall ist, gibt die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt. In einer Zeitung der Universität Maastricht heißt es, dass wohl Lösegeld geflossen sein soll.

Hackerangriff auf Uni Maastricht 01:47 Min. Verfügbar bis 27.12.2020

Stand: 03.01.2020, 09:53

Weitere Themen