Nach tödlichem Radunfall in Aachen - Kreuzung soll sicherer werden

Zu sehen ist das Ghostbicycle am Hansemannplatz in Aachen.

Nach tödlichem Radunfall in Aachen - Kreuzung soll sicherer werden

  • Kreuzung in Aachen soll sicherer werden
  • neue Verkehrsführung für Busse
  • Ursache war tödlicher Radunfall

Ab Montag (14.01.2019) gilt am Hansemannplatz in Aachen eine neue Verkehrsführung für Busse. Das hat die Unfallkommission heute (09.01.2019) beschlossen. Damit soll dort knapp zwei Jahre nach dem Unfalltod einer Radfahrerin das Abbiegen für Busse übersichtlicher und für Radfahrer sicherer werden.

Bisher fuhren Busse an der Unfallstelle weit in die Kreuzung hinein, fuhren aber nicht geradeaus, sondern bogen rechts ab auf die separate Busspur Richtung Bushof. Dieses Missverständnis führte damals zum Tod der 29-jährigen Radfahrerin.

Ab Montag sollen die Busse nun nicht mehr bis zur Kreuzungsmitte fahren, sondern gleich scharf rechts abbiegen. Sie nutzen dann wie Autos oder Lkw die normale Fahrspur. Dies ist aus Sicht der Unfallkommision immer noch nicht optimal. Aber diese Abbiege-Situation sei Verkehrsteilnehmern vertraut und könne von Radfahrern besser eingeschätzt werden.

Stand: 09.01.2019, 15:19