Unfall an Rosenmontag: Pferdebesitzer verteidigt sich

Rosenmontag in Köln: Mehrere Verletzte bei Pferdeunfall

Unfall an Rosenmontag: Pferdebesitzer verteidigt sich

  • Besitzer der Pferde glauben an eine äußere Einwirkung
  • Kaltblüter werden bewusst in Gespannen eingesetzt
  • Verletzten Menschen geht es besser

Bei dem Unglück am Montagnachmittag waren zwei Kutschpferde durchgegangen. Mindestens vier Menschen wurden dabei verletzt. Nach Augenzeugenberichten sollen die Tiere mit einer Flasche beworfen worden sein. Sie blieben nach Polizeiangaben unverletzt.

Besitzer schon lange dabei

Friedhelm Tillmann und sein Sohn Frederik von Gut Neuhaus in Grevenbroich hatten 40 Pferde für den Kölner Rosenmontagszug 2018 zur Verfügung gestellt. Anzeichen, die gegen einen Einsatz der Tiere gesprochen hätten, gab es laut Besitzer nicht. Die Kaltblüter werden bewusst bei Kutschengespannen eingesetzt, weil sie als sehr ruhige, entspannte, gelassene Pferde gelten.

Pferde hatten gute Noten

Tillmann sagte außerdem, dass die Pferde die Gelassenheitsprüfung mit guten Noten bestanden hätten. Außerdem hätten sie bereits im vergangenen Jahr am Kölner Umzug teilgenommen.

Verletzten geht es besser

Der Zustand der Menschen, die bei dem Unfall verletzt wurden, hat sich unterdessen weiter verbessert. Zwei der vier Verletzten konnten inzwischen das Krankenhaus verlassen, die anderen beiden werden voraussichtlich in den nächsten Tagen entlassen.

Stand: 14.02.2018, 08:39

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