Lkw behindern Einsatz: Feuerwehr zu Fuß zur Unfallstelle auf A3

Unfall mit mehreren Lastern auf der Autobahn. Rettungskräfte helfen

Lkw behindern Einsatz: Feuerwehr zu Fuß zur Unfallstelle auf A3

  • Lkw behindern Rettungseinsatz auf A3
  • Feuerwehr zu Fuß zur Unfallstelle
  • Ein Lkw-Fahrer schwer verletzt

Rettungskräfte, die beim schweren Unfall auf der A3 bei Hennef am Freitagmittag (01.02.2019) im Einsatz waren, sind bei ihren Rettungsmaßnahmen massiv behindert worden. So sei es für die Einsatzkräfte nahezu unmöglich gewesen, zu den Unfallopfern zu gelangen, teilte die Feuerwehr mit.

Keine Rettungsgasse, keine Kooperationsbereitschaft der anderen Verkehrsteilnehmer. Mehrere Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter mussten fünfhundert Meter zu Fuß zur Unfallstelle zurücklegen.

Feuerwehreinsatz auf A3: "Der Frust wächst"

WDR 2 02.02.2019 03:01 Min. Verfügbar bis 02.02.2020 WDR 2

Lkw blockieren Rettungsgasse

"Das habe ich so noch nie erlebt", sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Vor allem Lkw blockierten eine mögliche Rettungsgasse. Die Beamten mussten viele Lastwagen-Fahrer persönlich ansprechen, um ihre Wagen auf den Standstreifen zu fahren. Es dauerte rund dreißig Minuten, ehe alle notwendigen Einsatzkräfte vor Ort sein konnten. "Zeit, die in diesen Fällen wichtig ist", betonte die Feuerwehr.

Erst als die Autobahn vollgesperrt war, habe man in Absprache mit der Polizei in entgegen gesetzter Fahrtrichtung mit allen notwendigen Kräften zur Unfallstelle fahren können.

Drei verletzte Lkw-Fahrer

Bei dem Unfall wurden drei Lkw-Fahrer verletzt, einer davon schwer. Der Mann konnte erst nach rund 1,5 Stunden aus einem zerquetschten Führerhaus befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden.

Stand: 01.02.2019, 21:00