Braunkohle: Kerpen-Manheim bald menschenleer

Ortseingangsschild von 'Manheim-neu'

Braunkohle: Kerpen-Manheim bald menschenleer

  • Manheims Umsiedlung bald abgeschlossen
  • Nur nur 100 Menschen im alten Ort
  • Nicht mehr sicher, ob Ort wegen Braunkohle weg muss

Die Umsiedlung von Kerpen-Manheim im Rhein-Erft-Kreis geht schneller voran als geplant, wie die Stadt Kerpen auf Nachfrage am Mittwoch (28.08.2019) mitteilte.
Nach Angaben der Stadt leben im neuen Ort Manheim-neu bereits 1.250 Menschen. Weniger als 100 seien es noch in Manheim-alt.

Umzug fast beendet

RWE und Stadt Kerpen rechnen damit, dass der komplette Umzug von Manheim-alt nach Manheim-neu weit vor dem geplanten Datum 2022 abgeschlossen sein wird.

Bis zum letzten Augustwochenende 2019 würden auch die noch verbliebenen Flüchtlinge den Umsiedlungsort verlassen. Noch in diesem Jahr solle mit dem Bau des kirchlichen Gemeindezentrums in Manheim-neu begonnen werden.

Manheim muss dem herannahenden Tagebau Hambach weichen. Allerdings könnte durch einen eventuellen früheren Kohleausstieg das Gebiet der alten Ortschaft Manheim für den Braunkohleabbau nicht mehr benötigt werden.

Stand: 28.08.2019, 11:07