Große Übung: Feuerwehr und Rettungsdienste trainierten in Köln

Große Übung: Feuerwehr und Rettungsdienste trainierten in Köln

  • Groß angelegte Übung in Köln
  • Rettungsdienste und Feuerwehr trainierten
  • Feuerwehr zieht zufrieden Fazit

In Köln haben am Samstagnachmittag (02.11.2019) Feuerwehr und Rettungsdienste den Einsatz bei Unglücken oder Anschlägen mit vielen Verletzten trainiert. Das Fazit der Feuerwehr: Das große Übungsszenario verlief erfolgreich.

Ziel der Übung war die Kommunikation und Organisation von drei parallel verlaufenden Unglücksfällen mit mehreren Verletzten. Im Kölner Norden war eine Gasflasche detoniert. Im Westen der Stadt gab es einen Unfall mit einer Straßenbahn.

Ein Mann sitzt verletzt auf dem Boden.

Ein "Verletzter" bei der Übung

Und im Süden war ein Baugerüst umgestürzt. An allen drei vermeintlichen Unglücksstellen wurden je zehn Personen verletzt.

230 Rettungskräfte waren dabei

Zu jedem Ort rückten laut Feuerwehr ein Löschfahrzeug, sechs Rettungswagen und drei Notärzte aus. Über die Leitstelle der Feuerwehr wurde geprobt, die Patienten von mehreren Einsatzstellen auf die Kölner Krankenhäuser zu verteilen.

Die Kliniken der Universität Köln und das Krankenhaus im Stadtteil Porz beteiligten sich an der Übung. Insgesamt waren 230 Rettungskräfte dabei.

Polizei und Rettungsdienste sollen im Ernstfall nicht überfordert sein

In der Realität kommt es nur selten vor, dass der Kölner Rettungsdienst gleichzeitig zu mehreren Großeinsätzen ausrücken muss. Deshalb trainieren die Rettungsdienste meist Einsätze mit vielen Verletzten nur an einer Unglücksstelle.

Bei Terrorangriffen im Ausland hat sich aber gezeigt, dass Täter bewusst an mehreren Orten gleichzeitig Anschläge begehen, um Polizei und Rettungsdienste zu überfordern.

Stand: 02.11.2019, 17:58