Überfall auf Geldtransporter: Fahndung geht weiter

Überfall auf Geldtransporter: Fahndung geht weiter

  • Fahndung nach Überfall auf Geldtransporter am Flughafen Köln/Bonn
  • Polizei sucht weiter nach den Tätern
  • Ein Wachmann durch Schuss verletzt

Nach dem Überfall auf einen Geldtransporter am Flughafen Köln/Bonn sucht die Polizei weiter nach den beiden flüchtigen Tätern. "Die Maßnahmen laufen, wir ermitteln", sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen (07.03.2019). Weitere Angaben zu den Ermittlungen machte der Sprecher nicht.

Zwei Maskierte hatten den Geldtransporter am Mittwoch (06.03.2019) überfallen und einen Wachmann mit einem Schuss lebensgefährlich verletzt. Nach einer Notoperation befand sich der Mann am Mittwochnachmittag nicht mehr in Lebensgefahr.

Ausgebrannter Fluchtwagen gefunden

Ein ausgebrannter Audi auf einer schmalen Straße

In Köln-Porz hat die Polizei den ausgebrannten Audi gefunden

Die Räuber waren vom Flughafen aus mit einem Koffer in einem schwarzen Auto geflohen. Im nahegelegenen Kölner Ortsteil Porz-Eil hatte die Polizei an der Autobahn 59 ein ausgebranntes Auto gefunden - den Fluchtwagen der Angreifer. Vermutlich hätten die Tatverdächtigen den Wagen in Brand gesetzt und seien dann weiter geflüchtet, so ein Polizeisprecher.

Offenbar hatten die Täter den Fluchtweg vorher genau geplant. Ganz in der Nähe befindet sich ein Rastplatz. Dort könnte ein weiterer Fluchtwagen auf die Männer gewartet haben. In dem ausgebrannten Autowrack entdeckten Ermittler später ein Kalaschnikow-Sturmgewehr. Ob die Räuber Geld erbeuteten, teilte die Polizei nicht mit.

Flugbetrieb nicht beeinträchtigt

Der Flugbetrieb sei durch den Vorfall nicht beeinträchtigt worden, sagte eine Flughafensprecherin. Auch die Terminals waren ganz normal erreichbar. Nur ein Teil des Fernbusbahnhofs war abgesperrt.

Stand: 07.03.2019, 07:02

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