Rees: Opfer mit Beil überfallen

Blaulicht eines Polizeiwagens

Rees: Opfer mit Beil überfallen

  • Mehrere Personen mit Beil überfallen
  • Ein Opfer mit leichten Verletzungen
  • Mutmaßlicher Täter identifiziert

In Rees sind am Dienstagabend (02.01.2018) mehrere Personen mit einem Beil überfallen worden. Laut Polizei bedrohte der mutmaßliche Täter zunächst einen 50-jährigen Mann am Bahnhof Rees-Haldern. Das Opfer warf ihm demnach Bargeld entgegen und flüchtete. Kurz darauf traf es eine Autofahrerin und ihren Beifahrer.

Hinterhalt mit Fahrrad

Die beiden 22- und 25-Jährigen fuhren nach Angaben der Ermittler gerade über die Halderner Straße, als sie plötzlich mitten auf der Straße ein Fahrrad liegen sahen. Ein Polizeisprecher sagte dem WDR: "Allem Anschein nach war das eine geplante Aktion. Ein Hinterhalt sozusagen".

Beifahrer schlägt Täter in die Flucht

Die Fahrerin hielt daraufhin an um nachzuschauen. Dann habe plötzlich ein unbekannter Mann mit einem Beil die Beifahrerscheibe eingeschlagen und die Insassen aufgefordert auszusteigen. Der Beifahrer wurde dabei leicht verletzt, konnte den Mann aber mit Schreien in die Flucht schlagen. Die Polizei geht davon aus, dass es sich in beiden Fällen um den selben Täter handelt. "Die beiden Täterbeschreibungen stimmen überein". Die Ermittler konnten ihn mittlerweile identifizieren.

Täterbeschreibung der Polizei:

Laut Polizei handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um einen:

  • 29-jährigen Bewohner einer zentralen Flüchtlingsunterkunft.
  • Er ist demnach marokkanischer Staatsbürger und spricht Deutsch mit arabischem Akzent.
  • Der Mann ist etwa 1,80 Meter groß und schlank.
  • Bekleidet soll er mit einer roten Kapuzenjacke, einem schwarzen Kapuzenshirt und einer hellen Hose gewesen sein. Außerdem trug er einen weißen Mundschutz und graue Handschuhe.

Suche bislang ohne Erfolg

Bei der Fahndung setzte die Polizei auch zwei Spürhunde ein. Bis jetzt blieb die Suche allerdings ohne Erfolg. Die Ermittler bitten dringend, Hinweise zur gesuchten Person der Kripo zu melden. Außerdem warnt die Polizei davor, den Mann anzusprechen. Stattdessen solle man sofort den Notruf wählen und den genauen Standort durchgeben.

Stand: 03.01.2018, 15:40