Konkurrenz fürs Taxi: Uber will nach Düsseldorf

Konkurrenz fürs Taxi: Uber will nach Düsseldorf

  • Düsseldorf soll erster Uber-Standort in NRW werden
  • Bewerbungsgespräche mit Fahrern laufen
  • Rheintaxi und "Mytaxi"-App reagieren mit Kooperation

Der amerikanische Fahrdienstvermittler Uber will nun doch auf dem Düsseldorfer Markt aktiv werden. Nachdem Uber vor vier Jahren ein Engagement in der Landeshauptstadt gerichtlich untersagt wurde, nimmt der umstrittene Fahrservice nun mit einem geänderten Konzept einen neuen Anlauf.

Bewerbungsgespräche laufen

Uber sucht über seine Webseite momentan Fahrer für Düsseldorf, die einen Personenbeförderungsschein besitzen. In einem angemieteten Büro laufen bereits Bewerbungsgespräche mit potentiellen Fahrern. Das Geschäftsmodell von Uber sieht vor, dass Kunden per Smartphone-App Fahrer bestellen können. Bisher ist Uber in Deutschland nur in Berlin und München aktiv.

Rheintaxi und "Mytaxi"-App kooperieren

Viele Düsseldorfer Taxi-Unternehmen befürchten, dass Uber schon bald versuchen wird, mit Dumping-Preisen Konkurrenten zu verdrängen. Um weiter konkurrenzfähig zu bleiben, hat die Düsseldorfer Taxivermittlung Rheintaxi jetzt eine Zusammenarbeit mit dem Anbieter der App "Mytaxi" angekündigt: "Auslöser ist in der Tat, dass Uber nach Düsseldorf kommt, das hat zu Gesprächen geführt. Die Erkenntnis aus diesen Gesprächen ist, dass man da den Schulterschluss suchen sollte. Man kennt ja dieses Sprichwort, gemeinsam ist man stark."

Geschäftsmodell zunächst verboten

Uber hatte schon vor ein paar Jahren versucht, auf dem Düsseldorfer Markt Fuß zu fassen. Damals hatten Gerichte das Geschäftsmodell verboten, weil Uber Fahrer ohne Personenbeförderungsschein beauftragen wollte.

Stand: 11.09.2018, 16:14

Weitere Themen