Kölner Süßwarenmesse setzt auf weniger Zucker

Süßigkeiten-Trends 2020 Servicezeit 03.02.2020 04:38 Min. UT Verfügbar bis 03.02.2021 WDR Von Birgit Brückner; Birgit Bonk

Kölner Süßwarenmesse setzt auf weniger Zucker

Von Martin Schütz

  • Kunden wollen bei Süßem weniger Zucker
  • Nussmischungen und getrocknete Früchte liegen im Trend
  • Hersteller bemühen sich um kleinere Verpackungen

In Köln hat am Sonntag (02.02.2020) die internationale Süßwarenmesse ISM begonnen. Einer der neuen Trends: Kunden achten beim Süßwarenkauf zunehmend auf ihre Gesundheit.

Zucker und Fett weniger beliebt

Chips, Schokolade, Kekse: Pro Jahr isst jeder von uns davon mehr als 30 Kilogramm. Die Menge ist im Vergleich zu den Vorjahren ungefähr gleich geblieben. Gestiegen ist aber der Anteil von Süßigkeiten und Knabberkram mit weniger Fett, Salz und Zucker.

Mittlerweile machen gesündere oder vermeintlich gesündere Knabbereien ein Viertel des gesamten Umsatzes aus, sagt der Handelsverband Deutschland. Besonders im Trend liegen momentan Nussmischungen und getrocknete Früchte. Gefragt sind auch vegane Knabbereien, die zum Beispiel auf Gelatine und Milch verzichten.

Köln: Trends und Highlights auf der Süßwarenmesse ISM 2020

Am Sonntag hat in Köln die Internationale Süßwarenmesse begonnen. Wir zeigen, was bald in den Schokoladen- und Snackregalen liegen könnte.

Mal nicht im Glas oder auf dem Teller: Bonbons mit typisch deutschen Geschmacksrichtungen, wie Kölsch, Alt oder Sauerkraut.

Mal nicht im Glas oder auf dem Teller: Bonbons mit typisch deutschen Geschmacksrichtungen, wie Kölsch, Alt oder Sauerkraut.

Grüne Ameisen sollen extra Proteine in der Schokolade liefern, geschmacklich ändern sie nichts.

In Finnland sind Heuschrecken in Kombination mit Schokolade als süßer Snack schon auf dem Markt.

Rubyschokolade gilt als vierte Schokosorte, neben weißer, Vollmilch- und dunkler Schokolade. Sie ist von Natur aus rosafarben.

Vegane Schokolade enthält keine Kuhmilch. Stattdessen pflanzliche Milch, zum Beispiel aus Soja, Hafer oder Mandeln.

Immer mehr klassische Süßigkeiten werben damit, dass sie vegan sind, wie diese Fruchtgummis. Sie enthalten keine Gelatine mehr.

Snacks sollen gesünder werden, wie diese Chips aus Kichererbesen, die weniger Fett und Salz enthalten sollen.

Kaugummis ohne Zucker, Plastik und Geschmacksverstärker, dafür aus Baumfasern hergestellt, gibt es auch in der Geschmacksrichtung Birke.

Verpackungen sollen kleiner werden

Das Thema Nachhaltigkeit hat auch die Süßwarenhersteller erreicht. Viele Kunden wünschen sich Verpackungen, die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt sind und möglichst ohne Plastik auskommen. Aus Sicht des Verbandes der Süßwarenindustrie ist das aber schwierig, weil Plastik leicht zu verarbeiten ist und die Ware frisch hält. Die Hersteller setzen deshalb vermehrt auf kleinere Verpackungen, um Plastik zu sparen.

Keksteig zum Löffeln Servicezeit 18.11.2019 03:14 Min. UT Verfügbar bis 18.11.2020 WDR Von Birgit Brückner; Birgit Bonk

Stand: 02.02.2020, 07:27