43-Jähriger ertrinkt in Duisburger See

Zwei Helfer der Malteser laufen während einer Übung an einem Rettungswagen mit der Aufschrift "112" vorbei

43-Jähriger ertrinkt in Duisburger See

  • 43-Jähriger treibt leblos in Duisburger See
  • Passanten ziehen Mann aus dem Wasser
  • Wiederbelebungsversuche ohne Erfolg

Bei einem Unfall am Uettelsheimer See in Duisburg ist ein Mann ums Leben gekommen. Der 43-Jährige starb am Samstag im Krankenhaus, wie Feuerwehr und Polizei am Sonntag (14.06.2020) mitteilten.

Wiederbelebungsversuche bleiben ohne Erfolg

Demnach hatte der Mann an dem See mit seinen Kindern Ball gespielt. Laut Polizei ist dieser dann in den See geflogen, der Mann soll dem Ball hinterher gesprungen und sofort untergegangen sein, obwohl er ein sehr guter Schwimmer gewesen sei.

Andere Besucher des Sees entdeckten den leblosen Körper und zogen ihn aus dem Wasser. Anschließend versuchten sie, den Mann wiederzubeleben. Rettungskräfte übernahmen die Wiederbelebung und brachten den 43-Jährigen in ein Krankenhaus, in dem er dann aber starb.

Feuerwehr wünscht sich mehr Zurückhaltung

Zwar sei die Feuerwehr bei der Rettungsaktion nicht durch Schaulustige behindert worden, doch wünschen sich die Einsatzkräfte in solchen Situationen mehr Respekt und Zurückhaltung: "Die Situation ist für denjenigen, der dort liegt, oder auch für die Angehörigen, sehr unschön. Die kriegen mit, da passiert irgendwas Schlimmes, und dann stehen da 50 bis 100 Leute drumherum und gucken zu. Das ist für uns nicht nachvollziehbar, das ist ein sehr komisches Gefühl", sagt Oliver Tittmann, Leiter der Feuerwehr Duisburg.

Stand: 16.06.2020, 15:35