Vermeintlich tote Würgeschlangen im Garten vergraben

Kleve: Würgeschlangen im Garten vergraben 02:26 Min. Verfügbar bis 12.04.2020

Vermeintlich tote Würgeschlangen im Garten vergraben

Von Lisa Mathofer

  • Feuerwehr findet leblose Würgeschlange im Gebüsch
  • Schlange erwacht bei Tierarzt, stirbt aber wenig später
  • Besitzer hatte die Tiere für tot gehalten

Die Feuerwehr in Kleve hatte am Donnerstag (11.04.2019) einen ungewöhnlichen Einsatz. Am Mittag ging folgendes Alarmstichwort auf der Wache ein: "Würgeschlange im Garten". Und tatsächlich fanden die Einsatzkräfte vor Ort eine etwa 120 cm lange Würgeschlange in einem Gebüsch.

Schlange war nicht tot

Die Feuerwehr brachte das leblose Tier nach eigenen Angaben zu einem Tierarzt. Beim Aufwärmen auf dem Behandlungstisch habe das Tier plötzlich wieder Lebenszeichen gezeigt. Aufgrund der kühlen Temperaturen war die Schlange anscheinend in eine Kältestarre verfallen.

Für das Tier kam die Hilfe aber zu spät. "Die Schlange ist leider gestorben", sagte ein Feuerwehrsprecher am Freitag (12.04.2019) dem WDR.

Suche nach zweiter Schlange

Laut Polizei Kleve hatte der Besitzer die 120 cm lange Würgeschlange zusammen mit einer zweiten im Garten begraben. Er war nach eigenen Angaben vom Tod der Schlangen ausgegangen. Die zweite Schlange, etwa 80 cm lang, konnte noch nicht gefunden werden.

Stand: 12.04.2019, 11:35