500.000 Unterschriften gegen Tihange und Doel

Eine Gruppe Atomkraftgegner mit zwei Sackkarren, auf denen Kartons mit Unterschriften gestapelt sind

500.000 Unterschriften gegen Tihange und Doel

  • AKW-Kritiker übergeben Unterschriften an FANC
  • Atomkraftgegner fordern Abschaltung von Tihange und Doel
  • Kritiker zweifeln Sicherheit der belgischen Atomkraftwerke an

Atomkraftgegner aus Aachen, Belgien und den Niederlanden haben am Freitag (13.07.2018) der nuklearen belgischen Aufsichtsbehörde FANC 500.000 Unterschriften überreicht.

Beweis für AKW-Sicherheit gefordert

Atomkraftwerk Tihange

Das umstrittene Atomkraftwerk Tihange des Betreibers Engie Electrabel

Sie verlangen, dass die ihrer Meinung nach maroden Atomreaktoren Tihange 2 in Lüttich und Doel 3 in Antwerpen abgeschaltet werden. Rund 500.000 Unterschriften sind es bis heute geworden. 500.000 Papiere, die die Atomkraftgegner im Handkarren der nuklearen belgischen Aufsichtsbehörde FANC in Brüssel überreicht haben.

Die Forderung: Die Abschaltung der Risse-Reaktoren Tihange 2 und Doel 3, bis bewiesen ist, dass diese Risse ungefährlich sind. Eine Studie der deutschen Reaktorsicherheitskommission sagt, die Reaktoren seien sicher. Das zweifeln die Atomkraftgegner an.

Doel 3 geht wieder ans Netz

Derweil hat die belgische Atomaufsichtsbehörde grünes Licht für die erneute Inbetriebnahme des umstrittenen Atommeilers Doel 3 gegeben. Der Meiler war seit vergangenem Jahr nicht in Betrieb.

Ein genauer Termin zum Hochfahren des Reaktors stehe aber noch nicht fest, berichtete die Nachrichtenagentur Belga am Mittwoch (11.07.2018) unter Berufung auf die Betreiberfirma Engie Electrabel.

  

Stand: 13.07.2018, 06:43