Tote Tiere in der Bonner Rheinaue gefunden

Tote Tiere in der Bonner Rheinaue gefunden

  • Zahl der toten Tiere an Bonner Rheinauseen gestiegen
  • Passanten finden tote Fische und kranke Vögel
  • See riecht faulig an manchen Stellen

Bis Mittwoch (13.06.2018) ist die Zahl toter Tiere spürbar angestiegen, die von Passanten in der Bonner Rheinaue gefunden werden. Betroffen sind sowohl Fische, als auch große Vögel an den Rheinauseen.

Auch größere Fische wie etwa Hechte sind darunter. Auf Wiesen oder im Gebüsch liegen einzelne tote Wasservögel. Andere sind erkennbar krank, können nicht mehr laufen oder schwimmen. Zum Beispiel Enten, Nilgänse oder auch Schwanen-Küken.

Tote Tiere in der Bonner Rheinaue

Schlechte Wasserqualität in der Rheinaue?

Die Tiere leiden vermutlich unter Botulismus, einer Vergiftung, die verschiedene Ursachen haben kann. Möglicherweise spielen die vielen Algen in den Seen eine Rolle, die die Wasserqualität verschlechtern. Passanten bemerken, dass die Farbe des Seewassers trüber sei als sonst, und an manchen Bereichen des Sees riecht es faulig.

Die Sorge ist jetzt, dass Keime möglicherweise über Fliegenmaden verbreitet werden und es demnächst noch mehr tote Tiere in der Rheinaue geben könnte.

Stand: 13.06.2018, 12:59