Liveticker zum Nachlesen: Klima-Demos im Rheinischen Braunkohlerevier

Aktivisten von Ende Gelände räumen die Gleise der Nord-Süd-Bahn

Liveticker zum Nachlesen: Klima-Demos im Rheinischen Braunkohlerevier

  • Braunkohlegegner haben Aktion für beendet erklärt
  • Gleisbesetzung einer Grubenanschlussbahn löst sich auf
  • Polizei hat Videostraße eingerichtet

15.42 Uhr: Im Protestcamp von "Ende Gelände" werden die Aktivisten, die von der Gleisblockade zurückgekehrt sind, jubelnd begrüßt. Die ersten Aktivisten machen sich auf den Heimweg.

15.13 Uhr: Der Protest im Rheinischen Braunkohlerevier ist zu Ende. Die Blockade vor dem Kraftwerk Neurath wurde aufgelöst.

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14.38 Uhr: Der Protest von "Ende Gelände" dauert noch an. Bis jetzt sind mehrere Menschen verletzt worden. Die Polizei spricht von 15 verletzten Beamten, vier von ihnen seien vorläufig dienstunfähig. "Ende Gelände" nannte noch keine Zahlen, beklagte aber, die Polizei sei unverhältnismäßig brutal vorgegangen.

13.39 Uhr: "Ende Gelände" erklärt in einer Pressemitteilung die Massenaktion "nach fast 48 Stunden Blockade" für beendet. Die Gleise sind allerdings noch nicht frei.

Aktivisten von Ende Gelände räumen die Nord-Süd-Bahn umzingelt von Polizisten

13.25 Uhr: Die Gleisbesetzung löst sich weiter friedlich auf. Auf den Gleisen verweilen noch ca. 200 Aktivisten, die sich allmählich in Bewegung setzen. Die Polizei filmt weiterhin die Bahn-Besetzer.

Aktivisten durchlaufen "Videostraße" der Polizei um besetzte Nord-Süd-Bahn verlassen zu dürfen

12.39 Uhr: Die ersten ca. 50 Aktivisten, die die Gleise am Kraftwerk Neurath besetzt hatten, sind mit einem Bus zurück ins Protestcamp nach Viersen gebracht worden. Vorher sollten die Demonstranten eine Videostraße der Polizei durchlaufen. Sie dient dazu, die Identität der Besetzer festzustellen und vor allem diejenigen ausfindig zu machen, die die Nord-Süd-Bahn seit Freitagabend blockiert hatten. Die Aktivisten dürfen nach WDR-Informationen auch vermummt und maskiert die Videostraße durchlaufen.

11.48 Uhr: Die Gleisblockade der Hambachbahn stellt keine Nötigung dar. So bewertet es die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach.

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22.06.2019, Keyenberg: Aktivisten vom Aktionsbündnis «Ende Gelände» stehen umringt von der Polizei am Rand des Tagebaus.

11.23 Uhr: Die Polizei löst gerade die Blockade von Hunderten Aktivisten am Braunkohlekraftwerk Neurath auf. Weil die Bahnlinie blockiert war, waren die Kraftwerke Niederaußem und Neurath vom Kohlenachschub abgeschnitten.

Aktivisten vom Aktionsbündnis «Ende Gelände» stehen Polizisten gegenüber

10.20 Uhr: Die Aktivisten, die die Schienen blockiert haben, können den Ort noch nicht verlassen, da ihre Personalien noch von der Polizei geprüft werden. Der Grund: RWE hat Strafanzeige erstattet wegen Nötigung, weil der Schienenverkehr lahm gelegt wurde. Das bestätigte ein Polizeisprecher dem WDR.

10.01 Uhr: Ob Aktivisten bei den Zusammenstößen mit Einsatzkräften der Polizei verletzt wurden, konnte das Aktionsbündnis "Ende Gelände" bis jetzt noch nicht sagen.

22.06.2019, Keyenberg: Aktivisten vom Aktionsbündnis «Ende Gelände» stehen umringt von der Polizei am Rand des Tagebaus.

9.58 Uhr: Die Aktivisten, die bis zum Morgen die Schienen der Kohlebahn besetzt hatten, packen zusammen, um freiwillig zu gehen. Sie sind eingekesselt von der Polizei.

22.06.2019, Keyenberg: Aktivisten vom Aktionsbündnis «Ende Gelände» stehen umringt von der Polizei am Rand des Tagebaus.

9.52 Uhr: Unsere Reporterin berichtet, dass es zwischen Polizei und Demonstranten einige kurze heftige Auseinandersetzungen gegeben.

9:30 Uhr: Die Polizei Aachen rechnet im Laufe des Tage mit weiteren Aktionen. "Die Einsatzkräfte bleiben in Bereitschaft", sagte eine Sprecherin.

8.35 Uhr: Die Blockade der Nord-Süd-Bahn soll nach Angabe des Aktionsbündnisses "Ende Gelände" noch bis 10 Uhr andauern. Zurzeit sind die Kraftwerke Neurath und Niederaußem von der Kohleversorgung abgeschnitten.

8.25 Uhr: Im Tagebau Garzweiler sitzen nach der Stürmung am Samstag (22.07.2019) noch einige hundert Aktivisten, die von der Polizei nach und nach herausgeholt werden. Darunter sollen laut Polizei auch Fridays for Future-Demonstranten und Jugendliche sein.

8.20 Uhr: In der Nacht zu Sonntag (23.06.2019) stießen Polizeibeamte beim Versuch der Räumung auf massiven Widerstand der Demonstranten. Dabei seien nach Polizeiangaben acht Einsatzkräfte verletzt worden.

Stand: 23.06.2019, 08:39