Vorwerk stellt Thermomix-Produktion in Wuppertal ein

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Vorwerk stellt Thermomix-Produktion in Wuppertal ein

  • Vorwerk stellt Thermomix-Produktion in Wuppertal ein
  • Konzern hat 200 Stellen am Stammsitz abgebaut
  • Wesentliche Komponenten kommen weiter aus Deutschland
  • Verkaufszahlen der Küchenmaschine steigen wieder

Trotz wachsender Nachfrage nach dem Thermomix will Vorwerk die Produktion der Küchenmaschine am Stammsitz in Wuppertal wie geplant zum Jahresende einstellen. Vom neuen Jahr an werden die mehr als 1.300 Euro teueren Küchengeräte nur noch in Frankreich und China hergestellt.

Wesentliche Komponenten - wie der Motor oder das Mixmesser - würden aber weiterhin in Deutschland produziert. Bereits im Sommer hatte Vorwerk ein Konsolidierungsprogramm angekündigt, mit dem in Wuppertal 200 von 2500 Stellen in Produktion und Verwaltung abgebaut werden sollten.

Kaum betriebsbedingte Kündigungen

Dies sei mittlerweile weitgehend geschehen. Betriebsbedingte Kündigungen hätten dabei mithilfe von Abfindungen und Altersteilzeitvereinbarungen bis auf wenige Ausnahmen vermieden werden können, sagte der Sprecher.

Mit dem Konsolidierungsprogramm hatte Vorwerk auf Umsatzrückgänge reagiert. Inzwischen hat sich der Wind aber offenbar wieder gedreht. Vorwerk verzeichne ein starkes internationales Wachstum bei den Verkaufszahlen des Thermomix, sagte der Sprecher.

Thermomix gegen Discounter-Küchenmaschine Markt 23.10.2019 07:16 Min. UT Verfügbar bis 23.10.2020 WDR

Auch in Deutschland sei das Wachstum in diesem Jahr zweistellig. An den Plänen zur Einstellung der Produktion in Deutschland ändert sich dadurch aber nichts. Hauptstandort für die Thermomix-Produktion ist ohnehin Frankreich.

Stand: 06.12.2019, 07:03