Tempo 30 in der Aachener Innenstadt

Tempo 30 Schild.

Tempo 30 in der Aachener Innenstadt

  • Tempolimit innerhalb des Aachener Alleenrings
  • Stadtrat beschließt Maßnahmen zur Luftreinhaltung
  • Tempo 30 soll unverzüglich gelten

In der Aachener Innenstadt gilt bald Tempo 30. Das hat der Stadtrat am Mittwochabend (18.09.2019) mit großer Mehrheit beschlossen. Mit dieser Maßnahme will die Stadt die Luft verbessern.

Tempolimit für die ganze Innenstadt

Die Geschwindigkeitsbegrenzung soll für Teile des Alleen- und Grabenrings gelten und für alle Straßen, die innerhalb dieses Ringes liegen. Noch in diesem Jahr soll der Beschluss umgesetzt werden. Die Stadt will auf diese Weise die Luftverschmutzung in Aachen senken und Dieselfahrverbote verhindern. Diese drohen, wenn sich die Messwerte bis zum 1. Januar 2020 nicht verbessern.

Paket zur Luftreinhaltung

Der Stadtrat hat weitere Sofortmaßnahmen beschlossen: So wird unter anderem die Ampelschaltung am Hansemannplatz verbessert. Auf dem Adalbertsteinweg soll eine Umwelttrasse eingerichtet werden, außerdem wird dort schadstoffmindernder Belag eingebaut.

Zudem soll die Aachener Stadtverwaltung prüfen, ob weitere Geschwindigkeitsreduzierungen nötig sind, um die Luftqualität zu verbessern und ob eine intelligente Ampelschaltung zu einem besseren Verkehrsfluss führen könnte.

Tempo 30 in der Aachener Innenstadt

00:29 Min. Verfügbar bis 19.09.2020

Umfrage zum Tempolimit in der Innenstadt

00:20 Min. Verfügbar bis 19.09.2020

Stand: 19.09.2019, 12:04

Kommentare zum Thema

47 Kommentare

  • 47 Hans C 21.09.2019, 08:36 Uhr

    Als Politiker würde ich mich nicht zur Geisel von Aktivisten machen lassen. Eine belebte Innenstadt muss für alle Menschen erreichbar sein. Es müssen Optimierungen bei dem Verkehrsfluss erarbeitet werden und Parkplätze geschaffen werden. Schon heute fahren doch die Aachener Bürger lieber nach Düsseldorf zum Einkaufen. Aachen will sterben, ich ist der Prozess eingeleitet. Und.. der Strom aus der Dose kommt von den Windrädern? Ein E Auto ist CO2 und NOx neutral? Ja, die Schulbildung in Deutschland zeigt Früchte. Jeder muss mitreden, hat aber meistens keine Ahnung

  • 46 Christian 20.09.2019, 21:21 Uhr

    Sorry, hier schreiben Menschen etwas, die keinerlei technischen Background haben. Das ist wirklich zu blöd, dass die sozialen Netzwerke diesen Menschen ein Sprachrohr bieten. Bitte erst mal in die Schule gehen und technische Zusammenhänge zwischen Tempo 30 Tempo 50 und auch dem Spritverbrauch lernen.

  • 45 Chrissi 20.09.2019, 21:18 Uhr

    Schade, dass die meisten Menschen egoistisch geprägt nur Ihre Situation sehen. Es gibt Menschen, die können mit Kindern usw nicht in für Stadt von außerhalb mit dem ÖPNV oder Fahrrad und Ist einem schon mal aufgefallen, dass Aachen in der Innenstadt schon zum größten Teil Geschäfte verwaist ist? Herzlichen Glückwunsch, das Städte Sterben ist jetzt wirklich eingeleitet. Wir treffen uns dann alle bei Amazon und Co wieder – sehr ökologisches Einkaufen. Applaus

  • 44 Fünf vor Irgendwas 20.09.2019, 13:50 Uhr

    Leider reine Symbolpolitik. Politiker wundern sich, wieso die Bevölkerung zwar Umweltschutz will, aber nicht mit macht. Diese Senkung der Geschwindigkeit wird nicht viel bringen, die Gründe hierfür wurden vielfach genannt. Wenn die Menschen nicht mehr in die Stadt fahren und alles nur Online und außerstädtisch erledigen, wird das Gejamer auch groß sein, wg. fehlender Steuereinnahmen. Aber ich befürchte, mit "Umweltabgaben" bekommt man das in den Griff. Ich bin für Klimamaßnahmen und meinetwegen kann man alles mit Solarzellen und Windkraftwerken voll pflastern, aber der Strom muss einfach gespeichert werden können! Ohne Speicher ist alles sinnlos.

  • 43 Uko 20.09.2019, 10:01 Uhr

    Und gleichzeitig wird an der van Görres Str, eine der Haupteinfall- und Ausfallstrassen wg der 1000 Fahrradfahrer zur Autobahn (Achtung Satire) auf jeder Seite auf eine Spur verengt, sodass jeden Morgen und Abend riesen Staus die Luft nachhaltig verpesten! Leute lasst Hirn regnen!

  • 42 mo schulze 20.09.2019, 07:06 Uhr

    ich bin für ein generelles Fahrverbot in Innenstädten. Notarzt, Polizei und Co ja. alles andere raus. in Burtscheid gehts ja schon. da ist die Luft am besten. und einkaufen mit Urlaubsfeeling ist auch. ich vermisse da keine Blechkolonne, die sich durch die Strasse quält. auch nicht mit Tempo 30

  • 41 E Fahrer 20.09.2019, 06:27 Uhr

    Und was ist mit Elektro-Autos? Darf ich dann 50 fahren oder auch nur 30, obwohl ich ja vorort die Luft reinhalte?! So ein schwachsinn! Zumal man eh meistens nicht schneller fahren kann, aber da wo man es kann, sollte man es auch dürfen und nicht einfach noch weiter runter regulieren.

  • 40 Kopf einschalten 20.09.2019, 01:44 Uhr

    Sehr Interessant, wie sich die Mehrheit hier im Forum über die Tempo-30-Zone aufregen kann. Rechnet man das mal durch, dann stellt man fest, das der ganze Spass keine 5 Minuten am Tag kostet. Der Alleenring ist ca. 5 km lang. Bei Tempo 50 benötigt man für eine komplette Umrundung 6 Minuten, bei Tempo 30 sind es 10 Minuten - rein rechnerisch Selbst wenn man (wie im Moment erlaubt) Tempo 50 in der Stadt fahren darf, wie viel Zeit bewegt man sich ohnehin langsamer als Tempo 30? Tempo 30 in der Innenstadt ist also nicht der Untergang der deutschen Autokultur.

    Antworten (1)
    • BBI 20.09.2019, 08:19 Uhr

      Es ist Frust und Ärger über eine unnötige Behinderung, in Schikaneabsicht, denn als Maßnahme gegen Luftverschmutzung ist es zweifelhaft. Zumal wohl Aachen durch bewusst nachteilige Ampelfolgen die Schadstoffwerte hochgetrieben hat. Jeder hat ein Anrecht darauf, so schnell und ungehindert zu fahren wie er will, wenn nicht zwingende Gründe Einschränkungen nötig machen und durch die Einschränkungen die Belästigung oder Gefährdung behoben werden kann. Schikanen, um Autofahren generell "unattraktiv" zu machen, sind böswillige Angriffe; die Verantwortlichen gehören identifiziert und aus den Ämtern gejagt!

  • 39 Enrico 20.09.2019, 01:39 Uhr

    Tempo 30 im 2. Gang. Das wird die Luft sehr rein machen...

  • 38 Hans P. 19.09.2019, 23:11 Uhr

    Eine sehr gute Entscheidung! Nun muss die Einhaltung strikt kontrolliert werden. So werden die Rasereien verhindert und die Sicherheit verbessert. Der Verkehrfluss wird gleichmäßiger und die Umweltbelastung sinkt. Jetzt müssen der ÖPNV, Rad- und Fußverkehr gefördert werden.

    Antworten (2)
    • E Fahrer 20.09.2019, 06:31 Uhr

      Sorry, aber ich verpesste nicht die Umwelt, wie die Verbrenner in der Stadt. Die Sicherheit wird so nicht erhöht. Einfach mal mehr Fahrradfahrer kontrollieren. Allein heute mehrere über Rot fahren sehen (100€+Punkt+Gebühren) und in falscher Richtung fahren (20€ Busgeld (viel zu niedrig!))

    • Hans P. 20.09.2019, 08:20 Uhr

      An die Verkehrsregeln müssen sich ganz klar alle halten. Die Großzahl der Verkehrsdelikte geht von Autofahrern aus. Die Mehrheit der Autofahrer hält sich nicht an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit. Es wird nicht beachtet, dass von Autos die höchste Betriebsgefahr im Straßenverkehr ausgeht. Es gibt auch keinen Grund schneller als 30 in der Innenstadt zu fahren. Umweltfreundlicher wären natürlich komplett autofreie Städte.

  • 37 Morty 19.09.2019, 22:28 Uhr

    Wie wäre es einfach die Baustellen schneller fertig zu stellen? Die ganzen Staus sind ebenso kontraproduktiv für das Klima.

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