Kölner Studenten organisieren Teddy-Klinik für Kinder

Drei Mädchen stehen vor einem Bildschirm in einem Zelt, daneben zwei Studentinnen in einem Arzt-Kittel. Auf dem Bildschirm sieht man ein Bild von einem Teddy mit einem Gegenstand im Bauch.

Kölner Studenten organisieren Teddy-Klinik für Kinder

  • Teddy-Bär-Klinik: Kinder sollen Ängste abbauen
  • Kölner Medizinstudenten verarzten Kuscheltiere
  • Aktion ist bei Kindergärten beliebt

Auf dem Gelände der Uni-Klinik lernen Kinder am Donnerstag (14.06.2018), dass sie keine Angst vor Ärzten oder dem Krankenhaus haben müssen. Dafür haben Medizinstudenten extra eine Teddybär-Klinik eingerichtet.

Kinder verlieren die Angst vor dem Arzt

Wie die funktioniert, erklärt Medizinstudentin Leonie Bahrke: "Da kommen Kindergartenkinder mit ihren Kuscheltieren zu uns. Weil die Kuscheltiere Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen haben, müssen wir sie verarzten. Die Kinder lernen dann anhand des Kuscheltiers, dass sie keine Angst vor Ärzten haben müssen."

Kuscheltiere werden in vier Zelten verarztet

In verschiedenen Zelten, die auf dem Uni-Gelände aufgestellt werden, untersuchen die Teddydoktoren die Plüschtiere. Da gibt es ein Anmeldungszelt, wo die Stofftiere gewogen und gemessen werden. In einem anderen Zelt zeigen die Studenten den Kindern, wie Fieber gemessen wird oder dass Spritzen nicht schlimm sind.

Im Chirurgie-Zelt können die Kinder die Geräte aus dem Operationssaal kennenlernen und sehen, wie ein Gips entsteht. In der "Apotheke" gibt es dann anschließend eine kleine, süße Belohnung für die Plüschtiereltern.

Nachmittags für Eltern mit Kindern offen

Vormittags öffnet die Teddy-Klinik für Kindergartengruppen, rund 700 Jungen und Mädchen aus Kölner Kitas haben ihre Kuscheltiere dort untersuchen und behandeln lassen. Nachmittags können auch Eltern mit ihren Kindern das Teddybären-Krankenhaus besuchen.

Stand: 14.06.2018, 14:50