Städteregion Aachen: Teddybären trösten Kinder im Rettungswagen

Ein Teddybär auf der Liege eines Krankenwagens

Städteregion Aachen: Teddybären trösten Kinder im Rettungswagen

  • Tröstebären für verletzte oder erkrankte Kinder
  • Vorbild USA
  • Mehr als 10.000 Teddys verschenkt

Ein kleiner Teddy kann oft Wunder wirken, sagen die Mitarbeiter der Rettungsdienste in Stadt und Städteregion Aachen. Seit 1994 fahren in den Krankenwagen die "Kollegen Tröste-Teddy“ mit – für Kinder in Not.

Angst im Rettungswagen

Schock, Schmerzen, fremde Menschen, Hektik und die ungewohnte Umgebung des Rettungswagens machen meistens auch Erwachsenen Angst. Kinder sind oft völlig überfordert und wehren sich dann gegen die notwendige medizinische Erstversorgung, weiß der Verein "Teddys für Kinder in Not Aachen“. Er wurde 1994 von einem Aachener Ehepaar nach einem amerikanischen Vorbild gegründet. Damit war er einer der ersten Vereine dieser Art in Deutschland.

Teddy tröstet

Der Verein stellt den Rettungsdiensten von Stadt und Städteregion die Bären kostenlos zur Verfügung. Die Idee: Der kuschelige Bär hilft, den ersten Schock zu überstehen, Schmerzen besser zu ertragen und Vertrauen zu den Ersthelfern vor Ort zu fassen. Er begleitet das Kind auf der Fahrt ins Krankenhaus und weicht auch dort bei allen notwendigen Untersuchungen und Behandlungen nicht von seiner Seite. Denn auch die sind neu für ein verletztes oder akut erkranktes Kind.

Teddy ist Geschenk

Ein Mitarbeiter der Aachener Feuerwehr erklärt, dass ein Teddy im Staufach immer ein "Joker" sei. Die Kinder dürfen die neuen Kuscheltiere übrigens behalten. Das Projekt finanziert sich ausschließlich über Mitgliedsbeiträge, Spenden und den Verkauf von Teddybären.

Stand: 13.12.2019, 15:08