Leverkusener Brücke: Taucher auf Bombensuche

Taucher im Rhein

Leverkusener Brücke: Taucher auf Bombensuche

  • Taucher suchen nach Blindgängern im Rhein
  • Vorbereitung für Brückenneubau
  • Mehrere verdächtige Stellen am Boden

Spezialtaucher suchten am Freitag (02.08.2019) im Rhein nahe der Leverkusener Brücke nach Weltkriegsbomben. Die Suche hatte sich im vergangenen Jahr wegen des Niedrigwassers im Rhein verzögert. Jetzt laufen die Arbeiten laut Straßen NRW wieder an.

Gefährliche Strömungsverhältnisse

Die Suche bedeutet für die Taucher laut Straßen NRW eine schwierige Arbeit bei schlechter Sicht und starker Strömung. Die Taucher fanden bislang nur sechs verdächtige Metallgegenstände auf dem Boden des Rheins. Eine Bombe wurde noch nicht entdeckt. Das bedeutet für die Taucher eine schwierige Arbeit bei schlechter Sicht und starker Strömung.

Bislang nur Verdacht auf Fliegerbomben

Aktuell gibt es laut Straßen NRW zwei weitere verdächtige Stellen in Nähe des Merkenicher Ufers, nach denen die Arbeiter tauchen. Sollten sie dabei Bomben finden, müssen sie an Land entschärft oder im Wasser gesprengt werden.

Erst wenn feststehe, dass keine Bomben mehr auf dem Flussboden liegen, könne auf der Kölner Rheinseite mit dem Bau des Brückenpfeilers für die neue Leverkusener Brücke begonnen werden. Die Arbeiten verzögern sich laut Straßen NRW um etwa ein Jahr, weil die Suche nach Blindgängern später begonnen hatte, als erwartet.

Brücke in die Zukunft? Der Preis der Leverkusener Brücke

WDR 5 Quarks - Hintergrund 02.07.2019 11:23 Min. Verfügbar bis 01.07.2024 WDR 5

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Stand: 02.08.2019, 14:27