Tattoo-Gottesdienst in Solingen

In einem Gottesdienst in Solingen wurde über das Thema Tätowierungen gesprochen und auch live tätowiert.

Tattoo-Gottesdienst in Solingen

  • Austausch über Tätowierungen
  • Abbau von möglichen Vorurteilen
  • Live-Tätowierung während des Gottesdienstes

In einer offenen Diskussion haben die Gemeindemitglieder am Sonntag (24.02.2019) in einem Gottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde Solingen-Widdert über ihre Motivation zum Tätowieren und ihre persönlichen Erfahrungen mit Tattoos gesprochen.

Tattoo-Gottesdienst in Solingen

In einem Gottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde in Solingen-Widdert tauschten sich am Sonntag (24.02.2019) rund 100 Gemeindemitglieder über das Thema "Tätowierungen" aus. Live tätowiert wurde dabei auch.

In einem Gottesdienst in Solingen wurde über das Thema Tätowierungen gesprochen und auch live tätowiert.

Pfarrerin Kristina Ziegenbalg möchte Vorurteile gegenüber Tätowierten abbauen. Sie sieht Gemeinsamkeiten zwischen dem Glauben und der Entscheidung für eine Tätowierung.

Pfarrerin Kristina Ziegenbalg möchte Vorurteile gegenüber Tätowierten abbauen. Sie sieht Gemeinsamkeiten zwischen dem Glauben und der Entscheidung für eine Tätowierung.

Tätowiererin Helena Eilders sticht einem Gemeindemitglied während des Gottesdienstes ein Tattoo.

Gemeindemitglied Florian Iocco hat sich für ein Armband mit Kreuz als Motiv entschieden.

Das Tätowieren findet aus hygienischen Gründen in einem Nebenraum statt, wird aber live per Videostream in den Kirchensaal übertragen.

Während des Gottesdienstes wird über die persönlichen Erfahrungen mit Tätowierungen gesprochen.

Einige Gottesdienstbesucher sind selbst tätowiert. Dieses Gemeindemitglied identifiziert sich durch sein Fußgelenk-Tattoo mit seiner Heimatregion.

Ein anderes Gemeindemitglied aus Solingen hat sich seinen Konfirmationsspruch auf die Brust tätowieren lassen.

Zu Besuch ist auch Promi-Sängerin Judith van Hel, die für diesen besonderen Gottesdienst extra aus Berlin angereist ist.

Ein Gottesdienst dieser Art findet zum ersten Mal in der evangelischen Kirchengemeinden in Solingen-Widdert statt.

Parallelen zwischen Glauben und Entscheidung für Tätowierung

Pfarrerin Kristina Ziegenbalg wollte mit diesem besonderen Gottesdienst mögliche Vorurteile gegenüber tätowierten Menschen abbauen. Die Pfarrerin sieht Gemeinsamkeiten zwischen dem Glauben und der Entscheidung für ein Tattoo.

Sowohl über den Glauben als auch über Tätowierungen würde man meist lange nachdenken. Wenn man sich dann schließlich dafür entscheide, behalte man beides für ein Leben lang.

Während des Gottesdienstes ließ sich auch ein Gemeindemitglied ein Tattoo in Form eines Armbandes mit Kreuz um das Handgelenk tätowieren. Die Aktion fand aus hygienischen Gründen in einem Nachbarraum statt, wurde jedoch live per Videostream in den Kirchensaal übertragen.

Stand: 24.02.2019, 13:57