Wendepunkt für den Tagebau Inden

RWE Mitarbeiter an der tiefsten Stelle im Tagebau

Wendepunkt für den Tagebau Inden

  • Tiefste Stelle im Tagebau erreicht
  • Seeufer wird nun aufgebaut
  • Findling an tiefster Stelle eingegraben

Der Braunkohletagebau Inden hat mit seinen Baggern die tiefste Stelle erreicht. Seit Mittwoch (26.09.2018) wird mit dem Aufbau des künftigen Seeufers begonnen.

RWE Mitarbeiter an der tiefsten Stelle im Tagebau

Arbeiter bei der Feierstunde

Ab 2030 ist der Tagebau Inden nach Angaben des Betreibers RWE Power ausgekohlt. Dann wird auch das benachbarte Braunkohlekraftwerk Weisweiler stillgelegt. „Dass der Tagebau jetzt seine tiefste Stelle erreicht hat, ist für uns ein Wendepunkt“, sagte Tagebauleiter Andreas Wagner.

Feierstunde mit Findling

RWE Mitarbeiter an der tiefsten Stelle im Tagebau

Findling an tiefster Stelle

Am tiefsten Punkt – 200 Meter unter der Geländekante – ist ein bei den Tagebauarbeiten entdeckter Findling niedergelegt worden. Mitarbeiter von RWE mauerten in dem großen Stein eine Kapsel ein, in der sich unter anderem eine Liste mit den Unterschriften aller Beschäftigten im Tagebau befindet.

Tagebau soll zum „Indeschen Ozean“ werden

Nach dem Ende des Tagebaus wird die riesige Grube mit Wasser gefüllt – in rund 20 Jahren wird der Findling nur noch mit Tauchern zu erreichen sein. Denn dann befindet sich dort bereits ein großer See, der Indesee - von vielen Menschen vor Ort auch "Indescher Ozean" genannt.

Stand: 26.09.2018, 16:42

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