Studierendenprotest in Bonn

Studierende mit Protest-Plakaten.

Studierendenprotest in Bonn

Rund 30 Studierende haben sich am Morgen vor dem Bundesbildungsministerium versammelt. Sie fordern mehr Unterstützung in der Corona-Krise.

Nach Angaben des ASTA haben 40 Prozent der Studierenden ihren Nebenjob verloren. "Karli checkt es nicht" heißt es auf einem Schild. Damit ist unübersehbar, wen die Studierenden hier mit ihren Plakaten erreichen wollen. Sie fühlen sich von Bildungsministerin Karliczek im Stich gelassen.

Mehr als jeder dritte Studierende hat wegen Corona seinen Nebenjob verloren. Das Geld ist knapp. Unterstützung bekommen sollen aber nur diejenigen, die weniger als 500 Euro auf dem Konto haben. Und dann gibt's höchstens 500 Euro monatlich - für maximal drei Monate. Allein in Bonn kostet ein WG-Zimmer aber schon rund 300 Euro. Viele Studierende haben sich bereits Geld bei Familie und Freunden geliehen.

Stand: 08.06.2020, 12:01

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