Bergische Uni: Neuer Studiengang für Radverkehr

Eine Fahrradfahrerin radelt auf einem Radweg, während Autos rechts abbiegen

Bergische Uni: Neuer Studiengang für Radverkehr

Von Julian Nothen

  • Lehrstuhl für Radverkehr in Wuppertal
  • Bergische Uni erhält Förderung für fünf Jahre
  • Zukünftige Experten sollen in Städten helfen

Die Städte in ganz Deutschland sollen fahrradfreundlicher werden. Deshalb fördert das Bundesverkehrsministerium an insgesamt sieben Universitäten einen Lehrstuhl für Radverkehr. Die Bergische Universität in Wuppertal ist dabei die einzige Hochschule in NRW, die gefördert wird.

In welchem Rahmen genau unterstützt wird, das gibt das Bundesverkehrsministerium am Donnerstag (06.02.2020) in Berlin bekannt. Möglich sind jährlich bis zu 400.000 Euro für bis zu fünf Jahre.

Universitäten sollen Verkehrskonzepte entwickeln

Die Hochschulen sollen im Rahmen des Studiengangs Fachkräfte ausbilden, die ihr Wissen und ihre Erfahrung direkt in den einzelnen Städten einbringen. Von der Ausbildung im Bergischen will in den nächsten Jahren auch die Stadt Wuppertal profitieren.

Man habe zwar bereits Verkehrsplaner für die einzelnen Richtungen. Der Bereich Radverkehr könne jedoch noch weiter ausgebaut werden, sagt Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke. Hierzu soll es künftig eine enge Kooperation zwischen Hochschule und Stadtverwaltung geben.

Lehrstuhl auch über Förderung hinaus

Obwohl die Bundesförderung zunächst auf maximal fünf Jahre begrenzt ist, sieht Mucke darin einen wichtigen Anstoß. Er kann sich auch eine längerfristige Entwicklung in dem Bereich vorstellen.

Stand: 06.02.2020, 10:37