Mettmann: Elektroautofahrer zapft Strom bei Polizei ab

 Ein Elektroauto steht an einer Ladesäule und wird geladen.

Mettmann: Elektroautofahrer zapft Strom bei Polizei ab

  • 48-Jähriger legte Stromkabel durch Bauzaun
  • Strom aus Toilettenwagen abgezapft
  • Strafverfahren droht

In Mettmann hat sich ein Elektroautofahrer auf der Suche nach Energie für sein Fahrzeug an der Stromversorgung eines Toilettenwagens bedient. Der stand auf einer Polizei-Baustelle direkt neben einer Wache. Bei dem Vorfall am Sonntagabend (23.02.2020) löste der 48-Jährige einen Alarm und somit einen Einsatz der Beamten aus, wie die Polizei am Dienstag berichtete.

Kurz nachdem die Polizisten eintrafen, habe sich ihnen der Mann gezeigt. Er habe sich mangels Energie nicht anders zu helfen gewusst, erklärte er laut Polizeiangaben. Er habe von seinem Elektrofahrzeug ein Kabel durch den Bauzaun gelegt und eine Steckdose des Toilettenwagens - gleich neben den Männerpissoirs - genutzt. Der WC-Wagen stand auf der Baustelle für die neue Leitstelle der Polizei.

Ein Strafverfahren wegen des unberechtigten Zutritts der Baustelle und der Entziehung elektrischer Energie sei eingeleitet worden, erklärte die Polizei und riet: Der Fahrer hätte wohl eher in der noch betriebenen und direkt benachbarten alten Kreisleitstelle um Hilfe fragen sollen.

Stand: 25.02.2020, 16:59