Streit um Altlasten im Hambacher Forst

Hambacher Forst mit einem Braunkohlebagger im Hintergrund.

Streit um Altlasten im Hambacher Forst

Der RWE-Konzern muss das ehemalige Edelhoff-Gelände im Hambacher Forst nicht weiter sanieren, trotz giftiger Altlasten. Das hat die Landesregierung beschlossen.

Auf dem Gelände wurde unter anderem mit schadstoffhaltigen Transformatorenölen gearbeitet.

Sowohl der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland als auch die Initiative “Buirer für Buir” üben Kritik: Sie sehen unter anderem die Gefahr, dass das Grundwasser mit giftigem PCB belastet wird.

Ein weiterer Vorwurf: RWE habe die Altlasten nur mit einer Plane zugedeckt. Das reiche nicht aus. Der Konzern wolle trotz  gesundheitlicher Risiken Kosten sparen. 

Bis Herbst 2019 – erklärte ein RWE-Sprecher – habe der Konzern 80 Prozent der Fläche saniert. Seitdem ruhen die Arbeiten. Von der ehemaligen Betriebsfläche würde keine Gesundheitsgefährdung ausgehen.

RWE hat das Gelände 2015 übernommen und ist für die Altlasten nicht verantwortlich.

Stand: 27.01.2021, 14:17